Ross Antony ließ seinen Gefühlen freien Lauf.

Ross Antony ließ seinen Gefühlen freien Lauf.Bild: RTL

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Ross Antony zieht bei „Let’s Dance“ die Grenzen zwischen Privatleben, Öffentlichkeit und Kunst ein Stück weiter. Die Erinnerung an seinen Vater, den Abschied ohne letzte Worte, wird auf dem Parkett zum gelebten Gefühl und trifft direkt ins Herz.

09.05.2026, 08:3309.05.2026, 08:44

Jennifer Ullrich

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Die Magic Moments bei „Let’s Dance“ sind legendär. Auch 2026 stehen wieder persönliche Geschichten, große Gefühle und Erinnerungen im Mittelpunkt. Doch was Ross Antony in der neunten Live-Show zeigt, setzt neue Maßstäbe für Authentizität.

Der Sänger und Entertainer widmete seine Performance seinem verstorbenen Vater, von dem er sich nie richtig verabschieden konnte.

Ross Antony vergießt Tränen bei „Let’s Dance“

Schon beim Einspieler ringt Ross Antony mit den Tränen, auf der Tanzfläche bricht diese Zurückhaltung völlig auf. Mit jedem Schritt, jedem Blick in Richtung Jury und Publikum wird deutlich: Hier tanzt einer, dessen Trauer noch nicht verarbeitet und dessen Liebe ungebrochen ist.

Am Ende der Choreografie, die explizit Abschied, Schmerz und zugleich Dankbarkeit ausdrücken will, fließen die Tränen ungebremst – nicht nur bei dem Promi-Kandidat, sondern auch im Publikum. Als Ross Antony vor Llambi und Co. steht, spricht er mit brüchiger Stimme.

Die Jury reagiert geschlossen begeistert. Für den Freestyle zu seinem eigenen Song „Goodbye Papa“ erhält der Sänger die begehrten 30 Punkte. Mehr geht nicht.

RTL-Zuschauer feiern Ross Antony

Bei Social Media sind die Reaktionen ebenfalls euphorisch: Fans auf Instagram bezeichnen Ross Antonys Auftritt als „einen der schönsten Magic Moments, die ich je bei ‚Let’s Dance‘ gesehen habe“, sprechen von „Gänsehaut pur“ und erzählen sogar, wie sie selbst beim TV-Erlebnis weinen mussten.

Auch im Zusammenspiel mit Tanzpartnerin Mariia Maksina sind sich Community und Jury einig. Die Symbiose auf der Bühne, die Verletzlichkeit und die Liebe, die Ross Antony in seine Performance legt, erreichen Menschen weit über das Studio hinaus.

Die Resonanz: pure Dankbarkeit, verbunden mit dem Wunsch, dass Abschied, Trauer und Liebe im Fernsehen öfter ihren Platz haben dürfen.

Ross Antony ging nicht unbedingt als Favorit in die aktuelle „Let’s Dance“-Staffel, spätestens jetzt aber hat er das Publikum für sich gewonnen. Der Titel „Dancing Star 2026“ rückt in greifbare Nähe.