Vor dem Heimspiel von Zweitligist Fortuna gegen die SV Elversberg (Sonntag, 13.30 Uhr) standen am Freitag auf beiden Seiten zunächst die Pressekonferenzen an. Während Alexander Ende noch einmal versuchte, die Düsseldorfer für einen Stadionbesuch zu mobilisieren, zeigte sich SVE-Trainer Vincent Wagner voller Wertschätzung, als er auf den kommenden Gegner angesprochen wurde. Den Tabellenzweiten werde „mal wieder die höchstmögliche Hürde erwarten. Aber wir haben die Mannschaft, um dort zu bestehen und zu gewinnen“, erklärte der 40-Jährige. „Es hätte aber im Saisonverlauf sicherlich bessere Momente gegeben, um gegen Düsseldorf zu spielen.“
Im Laufe der Saison hatte das abermalige Überraschungsteam bereits bei mehreren Siegen seine reife Spielanlage unter Beweis gestellt. Die SVE ließ sich nur selten von ihren Gegnern locken, wusste – auf Grundlage des Matchplans von Wagner – genau, wann es darum geht, die Ordnung zu bewahren. In anderen Spielphasen nutzten die Elversberger wiederum die Unaufmerksamkeiten ihrer Gegner eiskalt.
Trotz der dadurch starken Ausgangslage im Saisonendspurt war die Möglichkeit eines Aufstiegs am vorletzten Spieltag für Trainer Wagner kein Thema. Diese Möglichkeit bestand vor dem Spieltag in dem Szenario, dass die SVE in Düsseldorf gewinnt – zuvor aber die Konkurrenten aus Paderborn und Hannover nicht über einen Punkt hinauskommen. Von diesen Gedankenspielen hielt Wagner aber nichts: „Diese Illusion kann ich allen schon einmal nehmen. Wir werden am Sonntag nicht aufsteigen.“