
Menowin Fröhlich ist kein unbekanntes Gesicht bei „DSDS“.Bild: RTL/Stefan Gregorowius
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Menowin Fröhlich ist wieder da – bei „DSDS“ feiert er ein Comeback, das nicht zu erwarten war. Wir blicken auf seine Geschichte und Skandale der Vergangenheit zurück.
09.05.2026, 09:0309.05.2026, 15:33

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Eigentlich wäre eine erneute Teilnahme ausgeschlossen gewesen. Menowin Fröhlich, ehemaliger „DSDS“-Finalist aus dem Jahr 2010, hat es trotzdem nach 16 Jahren wieder auf die Bühne der Casting-Show geschafft.
Und das, obwohl er aus einem ganz anderen Grund zum „DSDS“-Casting erschien. Ursprünglich war er nur die Begleitung für seine 17-jährige Tochter Jiepen, die Dieter Bohlen aufgrund ihres Nachnamens sofort zuordnen konnte.
Der Pop-Titan bat den ehemaligen „DSDS“-Kandidaten daraufhin, noch einmal vorzusingen – und schickte Menowin Fröhlich direkt in den Recall.
Dabei kann Menowin Fröhlich als „Bad Boy“ der „DSDS“-Geschichte schon auf einige Eklats und Skandale zurückblicken. Wir haben einen Blick auf seine Vergangenheit geworfen.
Menowin Fröhlichs Konflikte mit dem Gesetz
Die Vergangenheit des Sängers ist geprägt von Kriminalität und Konflikten mit dem Gesetz. Was die meisten nicht wissen: Menowin Fröhlich nahm schon 2005 an der Casting-Show teil, kam sogar unter die Top 20. Seine erste Haftstrafe im selben Jahr beendet seine Musikkarriere allerdings genauso schnell, wie sie begonnen hatte.
In diesem Jahr wurde Menowin Fröhlich wegen gefährlicher Körperverletzung und Betrug zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Seine Bewährung wurde mehrfach widerrufen, da er immer wieder gegen Auflagen verstieß.
Doch auch nach seiner erneuten Teilnahme bei „DSDS“ im Jahr 2010, bei welcher er sich bis ins Finale vorkämpfte, riss seine kriminelle Skandal-Serie nicht ab.
Der Sänger wurde unter anderem für das Fahren ohne Führerschein unter Einfluss von Drogen und Alkohol verurteilt, im Jahr 2022 musste er erneut ins Gefängnis und im Jahr 2023/24 stand er noch einmal vor Gericht.
Im Zuge dessen gab Fröhlich zudem an, dass er wegen hoher Schulen Privatinsolvenz anmelden musste.
Menowin Fröhlich: Drogenprobleme und Abstürze
Neben seiner kriminellen Vergangenheit hatte der „DSDS“-Kandidat auch immer wieder mit Drogenproblemen zu kämpfen. Wiederholte Entzüge und Rückfälle machte er unter anderem auch während seiner Haftaufenthalte durch.

Nach sechs Jahren Ehe und 14 Jahren Beziehung, trennten sich Menowin Fröhlich und Senay.Bild: IMAGO/STAR-MEDIA / imago images
Seine Ex-Partnerin Senay berichtete gegenüber „oe24“ auch von Drogenexzessen sowie von einem tagelangem Verschwinden ihres damaligen Freundes.
Menowin Fröhlichs Beziehungsdramen
Damit nicht genug. Menowin Fröhlich sah sich in seiner Vergangenheit auch aufgrund von Beziehungsdramen einigen öffentlichen Vorwürfen gegenüber.
Nach der Trennung von seiner damaligen Ehefrau warf diese Fröhlich laut „Focus“ unter anderem Untreue, Kontrollverhalten und erneute Drogenprobleme vor. Was folgte, war ein öffentlicher Rosenkrieg.
Menowin Fröhlichs erneute Teilnahme bei „Deutschland sucht den Superstar“ ist von den Skandalen seiner Vergangenheit überschattet – und die werden auch immer wieder in diversen Reality-Shows thematisiert.
So machte sich Fröhlich im „Sommerhaus der Stars“ auch wegen Konflikten und Eskalationen einen Namen, dem sein Image als „Bad Boy“ weiterhin gerecht wird.
Der Sänger ist bereits Vater von acht Kindern, das Neunte ist aktuell unterwegs.
Neue Kritik an Menowin Fröhlich
Seine erfolgreiche Rückkehr bei „DSDS“ sehen, wenig überraschend, einige Fans der Show kritisch. In den letzten Wochen war immer wieder zu lesen, RTL und Dieter Bohlen würden den Skandal-Sänger regelrecht zum Sieg pushen.
Eigentlich besagt eine Regel der Show, dass jemand, der es bereits in die Live-Shows geschafft hat, später nicht mehr antreten darf. Menowin Fröhlich ist die große Ausnahme.
Oftmals wird ihm zudem vorgeworfen, nicht vielseitig genug zu sein. Ein Zuschauer meint auf Instagram:
„Er ist mir mit seiner Mimik und Gestik einfach zu drüber. Aber die Jury feiert ihn wie verrückt. Wäre mal interessant, wenn Menowin einen Song aus einem ganz anderem Genre singen müsste.“