Regisseur Zach Cregger meint es ernst mit seinem Vorhaben, „Resident Evil“ nicht einfach nur zu rebooten, sondern komplett neu zu denken.
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Der erste Trailer zum „Resident Evil“-Reboot von Horror-Nachwuchstalent Zach Cregger ist just veröffentlicht worden. Groß sind die Hoffnungen aufseiten der verantwortlichen Studios Constantin Film, PlayStation Productions und Columbia Pictures, aber auch die Fans der Videospielreihe hoffen auf eine Leinwand-Adaption, die endlich der Vorlage gerecht werden kann.
Cregger, der sich mit „Barbarian“ und „Weapons – Die Stunde des Verschwindens“, über Amazon aktuell zum günstigen Preis auf Blu-ray erhältlich, als einer der vielversprechendsten Namen im Horrorgenre etabliert hat, dämpfte allerdings bereits im Vorfeld die allzu hohen Erwartungen: Er habe nicht vor, einfach bloß eine 1-zu-1-Umsetzung zu inszenieren. Gerade „Resident Evil“-Fans wünschen sich ja seit Jahren eine richtige Live-Action-Verfilmung.
Im Gespräch mit PlayStation.Blog lieferte der 45-Jährige den Grund, warum er sich dagegen entschieden hat – dafür seien schließlich die Videospiele von Capcom da:
„Ich denke, einige Fans wären nur dann zufrieden, wenn ich die Geschichte der Videospiele erzähle; und genau das werde ich nicht tun, weil ich das Gefühl habe, dass ich ihr damit nicht gerecht würde. Ich finde, die Videospiele erzählen sie bereits hervorragend.“
Aber Creggers Neuinterpretation unterscheidet sich auch grundlegend von den bisherigen Filmen, etwa von Paul W.S. Andersons Filmreihe, die mehr Action als Horror war: Zombies spielen dieses Mal fast keine Rolle (via IGN):
„Zombies kommen in diesem Film gar nicht so häufig vor. Der Fokus liegt viel mehr auf den seltsamen Kreaturen als auf Zombies. Es gibt vielleicht zwei, drei Szenen, in denen Zombies auftauchen – und diese Szenen sind im Trailer zu sehen. Aber abgesehen davon würde ich sagen: Das ist kein Zombie-Film.“
Alle Szenen mit Zombies sind schon im Trailer zu sehen? Bitte, was? Am besten, wir werfen direkt noch einmal einen Blick in die Vorschau:
„Resident Evil“: Für mich macht Zach Cregger bis jetzt alles richtig
Er habe das volle Potenzial des T-Virus ausschöpfen wollen, das mehr als nur für Zombies verantwortlich sei. In der Tat strotzen gerade die jüngeren Videospiel-Ableger nur so vor allerlei grausigen Kreaturen und Mutationen, die so viel spannender und schockierender sind als Zombies. Das geht schon in den Bereich des Body-Horrors über. Pluspunkt für Cregger, dass er das erkannt hat.
Ich habe den fertigen Film zwar noch nicht gesehen, der Teaser-Trailer und die vielen Details im Vorfeld zur Produktion und zur Handlung stimmen mich jedoch zuversichtlich, dass es dem Filmemacher gelingen wird, das Franchise neu zu beleben. Laut den ersten Test-Vorführungen soll es von Sekunde eins an direkt zur Sache gehen, während der Adrenalinrausch erst mit dem Abspann endet. Deutscher Kinostart von „Resident Evil“ ist der 17. September 2026.