Zwischen Supersportwagen, Carbonkarossen und perfekt ausgeleuchteten Showroom-Wänden steht bei „David Finest Sports Cars“ (Wandsbek) derzeit eines der ausgefallensten Autos in ganz Hamburg: ein violetter Lamborghini Diablo, der aussieht, als wäre er direkt aus einem Fiebertraum der 1990er-Jahre gerollt – samt Scherentüren und Jamiroquai-Inspiration. Der Wagen ist so viel wert wie ein Einfamilienhaus.
Der Lamborghini Diablo war nie einfach nur ein Auto. Er war die automobil gewordene Maßlosigkeit der 1990er-Jahre, ein flacher Keil aus der Gemeinde Sant’Agata Bolognese, gebaut für Menschen, denen Ferrari zu vernünftig erschien. Hinter den Sitzen arbeitet ein 5,7-Liter-V12 mit 492 PS, zwölf Zylinder, die trompeten und den Wagen auf mehr als 325 km/h katapultieren. Anfang der 1990er kostete dieses Tempo rund 400.000 D-Mark – und wurde für Autofans zur Ikone.
Der Diablo – Ein Kunstwerk in Violett