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Er war weg, er ist zurück – und jetzt ist er Superstar: Menowin Fröhlich hat sich beim großen DSDS-Finale gegen vier Mitbewerber durchgesetzt.

Köln – 16 Jahre musste Menowin Fröhlich (38) warten. 2010 verlor er das bis dahin wohl emotionalste Finale der DSDS-Geschichte knapp gegen Mehrzad Marashi (45) – Marashi holte damals 56,4 Prozent, Fröhlich nur 43,6 Prozent, wie sich wunschliste.de erinnert. Nun hat der gebürtige Münchner sein persönliches Happy End geschrieben: Menowin Fröhlich ist der Superstar 2026. Was lange wie ein geplatzter Traum wirkte, ist für ihn endlich Wirklichkeit geworden.

Menowin Fröhlich gewinnt sein zweites DSDS-Finale.Menowin Fröhlich gewinnt sein zweites DSDS-Finale. © picture alliance/dpa | Rolf Vennenbernd

Es war die dritte Teilnahme des Sängers bei „Deutschland sucht den Superstar“. 2005 musste er die Show wegen seiner kriminellen Vergangenheit vorzeitig verlassen, 2010 scheiterte er trotz riesiger Fanbasis im Finale an Marashi. Nun setzte er sich in der 22. Staffel gegen die vier weiteren Finalisten – Constance Dizendorf (19), Abii Faizan (24), Paco Simic (23) und Tyrell Hagedorn (19) – durch. Was ihn von den deutlich jüngeren Mitstreitern abhob, war wahrscheinlich eine Kombination aus Bühnenerfahrung und Lebensgeschichte (Fröhlich geriet mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt).

Menowin Fröhlich war Bohlen-Favorit von Anfang an – doch am Ende hatte das Publikum das letzte Wort

Schon früh in der Staffel war klar, dass Juror Dieter Bohlen (72) großes Interesse an Menowins Comeback hatte. Der DSDS-Chefjuror begleitete den Sänger sichtlich wohlwollend durch Casting, Recall und Liveshows und sparte nicht mit Lob – was für manchen Fan auch Diskussionsstoff lieferte. Kritiker warfen dem Format vor, das Ergebnis sei durch die intensive Promotion Menowins quasi vorprogrammiert gewesen, und der Vorwurf der Inszenierung begleitete die Staffel wie ein Schatten. Doch am Ende entschied nicht Bohlen, sondern das Publikum – und wählte Menowin.

„Vielleicht bin ich nächste Woche Superstar. Ich weiß es nicht. Es ist crazy“, sagte Menowin zu RTL nach seinem Einzug ins Finale. Nun ist es Realität. Für jemanden, der in der Vergangenheit auch schwierige Lebensphasen mit Gefängnisaufenthalten durchstehen musste, ist dieser Triumph weit mehr als nur ein TV-Sieg. Es ist vielleicht auch Rehabilitation – und eine Geschichte, die das DSDS-Publikum über Wochen in den Bann gezogen hat. Selten hat eine Castingshow-Siegerstory so viel emotionales Gepäck mitgebracht wie diese.

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Mit dem Titel „Superstar 2026“ in der Tasche darf Menowin Fröhlich auf eine Musikkarriere hoffen. Die große Frage ist nun: Kann er das schaffen, was ihm 2010 nicht gelang – den kommerziellen Durchbruch und eine dauerhafte Präsenz in der deutschen Musiklandschaft? Ob der Sieg diesmal der Startschuss für eine nachhaltige Karriere ist, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Aus seiner Familie kommen aber schon mal gute Nachrichten: Menowin wird zum neunten Mal Vater. Verwendete Quellen: rtl.de, wunschliste.de