Mit unserer Reihe „Augsburger Anekdoten“ erzählen wir kleine Geschichten mitten aus dem Leben unserer Stadt.
Spezi für Spezies: Einfach nur Erdbeer oder Schoko, das ist vielen Eisliebhabern heute definitiv zu langweilig. So überlegen sich die Eisdealer an den Eisdielen alle Jahre wieder ganz spezielle Sorten für ihre Kundschaft. Kürbiskern, Matcha-Erdbeer oder Baklava sind da noch die harmloseren Kreationen. Besonders Mutige haben auch schon Weißwürste und Leberkäs in die Eismaschine geworfen und anschließend in die Waffel gebracht. Ganz so wilde Eisinnovationen gab es in Augsburg bisher nicht. Doch ein Blick auf die Karte einer Eisdiele in der Augsburger Innenstadt macht dann doch stutzig. Dort steht ein „Spezie“-Eis zum Verkauf. Stellt sich die Frage: Welche Spezies versteckt sich da drin? Zumal es laut Aushang vegan und laktosefrei ist. Oder handelt es sich bei der gekühlten Spezerei um eine spezielle Neuschöpfung für alle Spezis eines gesüßten Augsburger Kultgetränks? Vermutlich hilft nur eines: Einfach mal probieren.

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Eine Eisdiele in der Augsburger Innenstadt hat ein mysteriöses „Spezie-Eis“ im Angebot.
Foto: Katharina Indrich
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Eine Eisdiele in der Augsburger Innenstadt hat ein mysteriöses „Spezie-Eis“ im Angebot.
Foto: Katharina Indrich
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Muskelkraft ist gefragt. Die Kahnfahrt gilt seit Langem als beliebtes Ausflugsziel. Ein Bootsverleih macht den Ort in der Jakobervorstadt attraktiv. Man schippert über den Stadtgraben. Es gab schon Hochzeitsgesellschaften, die in Ruderbooten ausrückten. Rudern ist womöglich aber nicht jedermans Sache. Mancher Besucher schätzte daher Fahrt mit einem Tretboot. Damit ist seit dieser Saison Schluss. Drei Tretboote wurden ausrangiert, sie hätten den notwendigen TÜV nicht bestanden, hört man. Elf Rudberboote mit TÜV stehen weiterhin zur Verfügung, neu ist eine wasserfeste Abdeckung. Die Arbeit mit Füßen hat ausgedient, nun ist die Muskelkraft der Arme gefragt.

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Manfred Frühwahd rudert Ehefrau Renate über den Stadtgraben an der Kahnfahrt.
Foto: Michael Hörmann
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Manfred Frühwahd rudert Ehefrau Renate über den Stadtgraben an der Kahnfahrt.
Foto: Michael Hörmann
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Einfach mal Danke. Der Augsburger Hofgarten ist fast ebenso beliebt wie die Kahnfahrt. Hier kann man zwar nur aufs Wasser schauen und nicht darauf fahren, aber der Erholungsfaktor ist groß. Das finden auch unsere Leser Helmut Ballis und Solveig Braun. Sie schickten jüngst ein Foto an den Redaktion, das „nur einen kleinen Ausschnitt und schwachen Abglanz des Hofgartens“ zeige. Unsere beiden Leser aber wollten damit einfach nur mal Danke sagen. Danke an die Gärtner, die diese grüne Oase ordentlich halten, sie bepflanzen und „so liebevoll“ pflegen. „Die Besucher freuen sich an der Blumenpracht, dem Summen der Insekten und dem Plätschern des Springbrunnens. Sie erleben ein Stück Paradies“, schreibt Helmut Ballis. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen…

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Besucher des Hofgarten freuen sich an der Pflanzenpracht. Ein Grund für zwei unserer Leser, einfach mal Danke zu sagen.
Foto: Solveig Braun
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Besucher des Hofgarten freuen sich an der Pflanzenpracht. Ein Grund für zwei unserer Leser, einfach mal Danke zu sagen.
Foto: Solveig Braun