Ein Mammut im Ruhr Museum in Essen? Das ist jetzt Realität – allerdings nicht als echtes Fossil, sondern als riesiges, gehäkeltes Kunstwerk. Entstanden ist die Idee im Rahmen der Sonderausstellung „ÜberLeben in der Eiszeit“ im Ruhr Museum in Essen. Der wissenschaftliche Mitarbeiter Patrick Jung erklärt, dass schnell klar war: Wer an die Eiszeit denkt, denkt automatisch an das Mammut. Gleichzeitig sollte etwas entstehen, das Menschen zusammenbringt – im besten Fall sogar mit dem Potenzial für einen Weltrekord.
Über sechs Monate lang wurde deshalb gehäkelt, gestrickt und schließlich alles zu einem großen Mammut zusammengesetzt. Rund 400 Menschen haben sich daran beteiligt. Besonders war dabei auch das gemeinsame Arbeiten: Bei regelmäßigen Treffen im Strickcafé kamen die Teilnehmenden zusammen, häkelten gemeinsam, tranken Kaffee, aßen Kuchen und kamen ins Gespräch. Ziel war es, Menschen unabhängig von Herkunft, Alter oder Vorerfahrung miteinander zu verbinden.
Viele Beteiligte beschrieben das „Mammut-Projekt“ als besonders herzlich und gemeinschaftlich. Unterstützt wurde die Aktion vom Verein „Zeit für Solidarität“.