LKA NRW zieht Bilanz

Sprengattacken auf Geldautomaten gehen zurück

10.05.2026 – 10:15 UhrLesedauer: 1 Min.

Weniger Geldautomaten gesprengtVergrößern des Bildes

Schaden nach einer Automatensprengung (Symbolbild): Die Zahl gesprengter Geldautomaten geht in NRW weiter zurück. (Quelle: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/dpa-bilder)

Das Landeskriminalamt NRW meldet für 2026 bisher neun gesprengte Bankomaten. Im Vorjahr waren es zum gleichen Stichtag noch 13 Fälle.

In NRW wurden bis zum 8. Mai 2026 neun Geldautomaten gesprengt – der niedrigste Wert, den das Landeskriminalamt NRW seit 2022 verzeichnet hat.

Vor vier Jahren zählte das LKA NRW zum gleichen Zeitpunkt noch 76 Sprengattacken. Seitdem gingen die Zahlen laut LKA kontinuierlich zurück: 2023 waren es zum Stichtag 54 Fälle, 2024 noch 16 und 2025 noch 13. Für das Gesamtjahr 2025 zählte das LKA 27 Sprengattacken.

Als möglicher Grund für den Rückgang gelten Farb-Kleb-Patronen, die flächendeckend in Geldautomaten eingebaut worden sind. Sie färben Geldscheine bei einer Explosion ein und machen sie unbrauchbar.

Polizei und Banken hatten zudem Tausende Geldautomaten einer „Gefahrenbewertung“ unterzogen. Geräte, die für Täter besonders verlockend sein könnten, wurden abgebaut – etwa solche an einem „Fluchtweg Richtung Autobahn“.