In dieser Woche kündigte Nintendo eine Preiserhöhung für die Switch 2 an. In einem ergänzenden Statement verriet Firmenpräsident Shuntaro Furukawa, warum diese noch drastischer hätte ausfallen können.

Nachdem Sony und Microsoft die Preise der PS5 beziehungsweise der Xbox Series X/S in den vergangenen Jahren gleich mehrfach erhöhten, zog Nintendo in dieser Woche nach.

Überraschend kam das Ganze sicherlich nicht, da Analysten und Experten in der Vergangenheit mehrfach darauf hinwiesen, dass die steigenden Kosten für Speicherkomponenten auch Nintendo zu schaffen machen. Wie das japanische Unternehmen bestätigte, steigt der Preis der Switch 2 in Japan bereits am 25. Mai 2026.

Im Westen hebt Nintendo den Preis am 1. September 2026 um 30 Euro beziehungsweise 50 US-Dollar an. In einem offiziellen Statement ging Nintendos Präsident Shuntaro Furukawa auf die Preiserhöhung ein und verriet, warum diese noch drastischer hätte ausfallen können.

Steigende Kosten zwingen Nintendo zum Handeln

Obwohl es Nintendo darum ging, die installierte Hardwarebasis der Switch 2 so schnell wie möglich auszubauen, entwickelten sich die steigenden Kosten für das Unternehmen zu einer langfristigen Herausforderung, die im Endeffekt keine andere Lösung als eine Preiserhöhung der Switch-Konsolen zuließ.

Wie Furukawa anmerkte, hätte die Preiserhöhung durchaus noch höher ausfallen können, da sie zum aktuellen Zeitpunkt nicht alle zusätzlichen Kosten deckt, mit denen sich Nintendo aufgrund der steigenden Speicherpreise und der aktuell wirtschaftlich herausfordernden Zeiten konfrontiert sieht.

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„Wir entschuldigen uns aufrichtig bei unseren Kunden für die erheblichen Unannehmlichkeiten, die dies verursachen wird. Obwohl wir eine breite Akzeptanz priorisieren wollten, war es schwierig, die steigenden Kosten über einen langen Zeitraum hinweg zu tragen. Die neue Preisgestaltung trägt den Kostensteigerungen nicht in vollem Umfang Rechnung“, sagte Furukawa.

Weiter geht Nintendos Präsident davon aus, dass sich die gestiegenen Preise nur bedingt auf die Nachfrage nach der Switch 2 auswirken. „Aufgrund der Bemühungen zur Stärkung unserer Lieferkette […] erreichten die Verkäufe im ersten Jahr ein beispielloses Niveau“, so Furukawa.

„Die Nachfrage im zweiten Jahr ist stabil, und wir glauben, dass die Einführung der Switch 2 reibungslos voranschreitet.“

Nintendo verspricht langfristig mehr Gegenwert

Bei der Entschuldigung für die Preiserhöhung beließ es Furukawa nicht. Direkt an die Kunden gerichtet versprach er, dass Nintendo den Eigentumswert der Switch 2 erhöhen möchte, indem das Unternehmen in den kommenden Jahren ein „umfassendes Software-Angebot“ zur Verfügung stellen wird, das die Preiserhöhung kompensieren soll.

Wie das Ganze in der Praxis aussieht und wann die Spieler mit entsprechenden Ankündigungen rechnen dürfen, verriet Furukawa aber noch nicht.

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Durch die Preiserhöhung steigt der Preis der Switch 2 hierzulande am 1. September 2026 von 469,99 Euro auf 499,99 Euro. In den USA werden künftig 499,99 statt der bisherigen 449,99 US-Dollar fällig.

Wer Interesse an Nintendos aktueller Konsole hat, kann sich diese bei Bedarf also noch ein paar Monate zum alten Preis sichern.

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