Die demokratische Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez (Spitzname AOC) hat Spekulationen über eine Kandidatur für das Weiße Haus im Jahr 2028 offen beantwortet. Bei einer Veranstaltung in Chicago sagte die demokratische Abgeordnete, ihre politische Ambition sei nicht auf einen Titel oder ein bestimmtes Amt gerichtet. Sie reagiere vielmehr auf die aktuellen politischen Bedingungen im Land.
Der demokratische Stratege David Axelrod hatte die Politikerin auf Berichte angesprochen, wonach sie eine Präsidentschaftsbewerbung erwäge. Ocasio-Cortez widersprach dabei der Darstellung, ihre Ziele seien vor allem auf persönliche Karriere ausgerichtet. Die Demokratin aus dem linken Lager der Partei erklärte zudem, sie richte ihre Entscheidungen an der jeweiligen politischen Lage aus. Jeden Tag frage sie sich, welche Entscheidung das Land schneller und stärker in Richtung ihrer politischen Vorstellungen bringen könne. Eine konkrete Aussage zu ihrer möglichen Präsidentschaftskandidatur im Jahr 2028 machte sie nicht.
Der evangelikale Pastor Mark Burns hat seine Einweihungszeremonie für eine fast fünf Meter große goldene Statue von US-Präsident Donald Trump verteidigt, für die er kritisiert worden war. Er sei „verblüfft“ darüber, wie schnell einige Menschen das Standbild Trumps, das auf dessen Golfplatz in Florida aufgestellt wurde, mit einem „Goldenen Kalb“ oder „Götzendienst“ in Zusammenhang gebracht hätten, erklärte Burns im Onlinedienst X.
„Lassen Sie es mich ganz klar sagen: Dies ist kein Goldenes Kalb“, erklärte Burns. „Wir verehren den Herrn Jesus Christus und nur ihn allein“ betonte er. „Ehre ist keine Anbetung. Respekt ist keine Götzenverehrung.“ Laut dem Alten Testament schufen sich die Israeliten während Moses‘ Abwesenheit ein Kalb aus Gold und beteten dieses als „Ersatz-Gott“ an. Dies zog den Zorn Gottes auf sich. Die Zehn Gebote verbieten Götzendienst explizit.
Burns, ein Verbündeter des 79-jährigen Präsidenten, hatte am Mittwoch eine Zeremonie zur Einweihung der Statue auf dem Gelände des Golfclubs Doral geleitet. Die Statue zeigt Trump mit erhobener Faust – seine berühmte Geste, die nach einem Anschlag auf ihn im Juli 2024 auf einem Foto verewigt wurde.
Empfohlener externer InhaltX
Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen X-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren X-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.
X-Inhalte immer anzeigen
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.