Mit knapp 1,574 Millionen Euro fördert der Bund die Sanierung des Wörther Stadions. Das Geld könne jetzt beantragt werden, sagte Bürgermeister Steffen Weiß (FWG) in der Sitzung des Stadtrats am Dienstagabend, nachdem vor wenigen Tagen die Förderzusage aus Berlin eingetroffen war. Nach Auskunft des zuständigen Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) kann das Geld aus der sogenannten Sportmilliarde ab August abgerufen werden. Geplant sind die Neuanlage des Naturrasens sowie die Sanierung der Kunststofflaufbahn. „Die Kostenschätzung für die Gesamtmaßnahme liegt bei 2,08 Millionen Euro“, sagte Weiß.
So groß die Freude darüber sei, dass man mit dem Wörther Stadion zum Zug gekommen sei, so bedauerlich sei es, dass es für die anderen Vorhaben keinen Zuschuss gebe. „Wir werden es in den nächsten Runden wieder versuchen“, kündigte Weiß an. Neben dem Stadion in Wörth standen die Sanierung der Rheinhalle in Maximiliansau, der Bau eines Kunstrasenplatzes auf dem Sportgelände in Büchelberg sowie die Sanierung der Naturrasenplätze in Maximiliansau und Schaidt auf der städtischen Liste. Das Programm des Bundes, mit dem die bröckelnde Sportinfrastruktur des Landes ein wenig aufgepäppelt werden soll, ist für vier Jahre und mehrere Förderrunden angelegt. Die nächste Förderphase soll voraussichtlich im Herbst starten.
Das Sportgelände in Wörth wird also bald in neuem Glanz erstrahlen. Denn nicht nur Rasen und Laufbahn werden saniert, sondern auch das Clubhaus der Fußballer. Der Stadtrat folgte einstimmig der Empfehlung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Bauen, wonach das Clubhaus im Bestand saniert werden soll. Auch über eine Containerlösung beziehungsweise den Umbau des Gerätehauses war diskutiert worden. Der Rat genehmigte die Honorarkosten in Höhe von 70.000 Euro. Die Kosten für die Sanierung der Umkleideräume und der Sanitäranlagen werden auf 660.000 Euro geschätzt.