„Am Durlacher Bahnhof wurde ein Gebäude richtig schön besprüht“, schreibt eine Leserin der Redaktion ka-news am späten Samstagabend, 9. Mai. Und sie hat Recht: Das Bahnhofshäuschen Durlach leuchtet in bunten Farben und erzählt viel über die Geschichte des mittelalterlichen Ortes. Der Baseler-Tor-Turm, das Wahrzeichen von Durlach, ist abgebildet. Der Turm steht inmitten von Fachwerkhäusern.

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Ein farbenfrohes Graffiti mit Zügen und Landschaft taucht am 9. Mai 2026 im Bahnhof Durlach auf.
Foto: Thomas Riedel
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Ein farbenfrohes Graffiti mit Zügen und Landschaft taucht am 9. Mai 2026 im Bahnhof Durlach auf.
Foto: Thomas Riedel
Durlach hat 30.000 Einwohner
Der Basler-Tor-Turm ist das letzte erhaltene Stadttor von Durlach und ein markantes Wahrzeichen der früheren Residenzstadt Baden-Durlach. Er stammt aus dem 14. Jahrhundert und war einst Teil der südlichen Stadtbefestigung mit Zwinger, Stadtgraben und Zugbrücke. Der Stadtwall lässt sich noch gut am mittelalterlichen Stadtbild ablesen. Heute hat der Karlsruher Stadtteil 30.000 Einwohner.

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Foto: Thomas Riedel
Bei seiner Gründung im 11. Jahrhundert waren es jedoch wohl nur eine Handvoll. Die Grafen von Hohenberg erbauten damals die Burganlage auf dem Turmberg. Dementsprechend gilt Durlach auch als die Mutter Karlsruhes. Im Jahr 1196 wurde Durlach in zwei Urkunden von Kaiser Heinrich VI. erstmals urkundlich als Dorf erwähnt. „Anno 1196“ sprühte auch der Graffitikünstler oder die Graffitikünstlerin groß an.

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257 Meter hoher Hausberg als Motiv

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Foto: Thomas Riedel
Abgebildet ist der 257 Meter hohe Hausberg, der Turmberg: Ihn umrahmen die Bäume des Schwarzwalds in saftigen Grüntönen und in gelb. Die Turmbergbahn fuhr einst Besucher auf den Turmberg. Die älteste Standseilbahn Deutschlands musste den Betrieb Ende 2024 einstellen. Der Graffitikünstler konzentriert sich auf das Hier und Jetzt und zaubert die Stadtbahn S4, die Einwohner von Durlach nach Karlsruhe bringt. Auch der RE 73 Karlsruhe Durlach wurde verewigt.