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Die Eisbären haben am Samstag mit ihren Fans den 12. Meistertitel ausgiebig vor der heimischen Uber Arena gefeiert. Tausende Fans sind auch gekommen, um die beiden Torwarte Jake Hildebrand (32) und Jonas Stettmer (24) nach Mannheim bzw. Ingolstadt zu verabschieden. Die Eisbären sind also auf Torwartsuche.

Schon perfekt: Jonas Neffin (25) kommt aus Regensburg. Der als bester Torwart der zweiten Liga ausgezeichnete und aus dem Nachwuchs der Iserlohn Roosters stammende Torwart soll langfristig in Berlin zur Nummer 1 aufgebaut werden. In der kommenden Spielzeit wird er als zweiter Torwart hinter einem ausländischen Torhüter im Kader sein. Und da hat nach BILD-Informationen der Meister schon seine Angel nach einem absoluten Top-Star ausgeworfen. Es handelt sich um Adam Reideborn (34) vom SC Bern.

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Reideborn war 2018/19 bester Torwart der schwedischen ersten Liga und Nationalspieler. Danach war er in der russischen KHL für Kasan und ZSKA Moskau aktiv. Von dort verpflichtete ihn 2023 der SC Bern, der neue Klub von Eisbären-Meistertrainer Serge Aubin (51, 5 Titel).

Top-Torwart ein Schnäppchen

Gut für die Eisbären: Der Schwede ist günstig zu haben, da der Vertrag in Bern ausläuft und Klubs in Schweden oder Tschechien keinen Spieler, der in der KHL aktiv war, unter Vertrag nehmen. Außer Reideborn gilt auch der Kanadier Olivier Rodrigue (25, BILD berichtete exklusiv) als heißer Kandidat für das Eisbären-Tor. Doch den Sohn des Ex-Torwart-Trainers der Berliner zieht es wahrscheinlich in die NHL.

Viel Arbeit für den Eisbären-Sportdirektor Stephane Richer (60), der in der nächsten Woche in Portugal zu einer DEL-Tagung weilt. Zudem muss er Top-Stürmer Marcel Noebels (34) ersetzen, der in der kommenden Saison für die Kölner Haie auf Torejagd gehen wird.