Newsblog zum Krieg in Nahost

Kuwait: Werden von „feindlichen Drohnen“ angegriffen

Aktualisiert am 10.05.2026 – 12:58 UhrLesedauer: 13 Min.

Die Skyline von Kuwait Stadt.Vergrößern des Bildes

Die Skyline von Kuwait Stadt (Symbolbild): Mehrere Drohnen wurden entdeckt, mutmaßlich aus dem Iran. (Quelle: Symbolfoto/reuters)

Ein iranischer Politiker droht mit einer dauerhaften Blockade. Ein Golfstaat meldet Drohnenbeschuss. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Trotz einer geltenden Waffenruhe ist der kleine Golfstaat Kuwait von mutmaßlich iranischen Drohnen angegriffen worden. Die Streitkräfte hätten dort heute früh „mehrere feindliche Drohnen“ im eigenen Luftraum entdeckt und darauf reagiert, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums mit. Mehr Details wurden nicht genannt. Man sei vollends bereit, die Sicherheit des Landes und der Bevölkerung zu beschützen.

Israelische Spezialeinheiten haben einem Medienbericht zufolge während des Kriegs gegen den Iran eine geheime Militärstellung im Irak betrieben. Der Außenposten in der irakischen Wüste habe der logistischen Unterstützung israelischer Luftangriffe auf den Iran gedient, berichtet das „Wall Street Journal“.

Ein Frachter ist vor der Küste Katars von einem unbekannten Projektil getroffen worden. Der Vorfall habe sich etwa 40 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Doha ereignet, teilt die britische Seeschifffahrtsbehörde United Kingdom Maritime Trade Operations (UKMTO) mit. Es sei ein kleines Feuer an Bord ausgebrochen, das jedoch gelöscht worden sei.

Dem Kapitän zufolge gab es weder Verletzte noch Umweltschäden. Die Behörden untersuchten nun die Herkunft des Projektils, hieß es weiter. Schiffe in der Region seien zur Vorsicht aufgerufen worden.

Während die USA weiterhin auf eine Antwort Teherans auf ihren jüngsten Verhandlungsvorschlag warten, hat der Iran vor Angriffen auf seine Öltanker gewarnt und mit Vergeltung gedroht. „Jeder Angriff auf iranische Öltanker und Handelsschiffe wird einen harten Gegenschlag gegen eine der amerikanischen Einrichtungen in der Region sowie gegen die feindlichen Schiffe nach sich ziehen“, erklärten die Revolutionsgarden am Samstag laut Staatsmedien. Die USA hatten zuvor zwei iranische Schiffe angegriffen. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi äußerte Zweifel an der Ernsthaftigkeit der US-Diplomatie.

Der iranische Spitzenpolitiker Ebrahim Azizi hat gedroht, die Straße von Hormus dauerhaft zu blockieren. „Wir warnen Regierungen, einschließlich Kleinstaaten wie Bahrain, dass eine Unterstützung der von den USA unterstützten Resolution schwerwiegende Konsequenzen haben wird. Die Straße von Hormus ist eine lebenswichtige Lebensader – riskieren Sie nicht, sie für sich selbst für immer zu schließen“, schrieb er auf der Plattform X.