Sportvereine in Wülfrath dürfen sich auf einen kräftigen Anschub aus Düsseldorf freuen. Wie der CDU-Landtagsabgeordnete Martin Sträßer mitteilt, wird die Landesregierung Mittel aus dem NRW-Plan für Infrastruktur, der auch Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes enthält, zur Verfügung stellen. Für vereinseigene Sportstätten sollen laut Sträßer 222.927 Euro nach Wülfrath fließen.
„Das Programm Moderne Sportstätte 2022 war ein voller Erfolg. Die Mittel kamen direkt bei den Vereinen an und haben vor Ort spürbar etwas bewegt – ob neue Umkleiden, modernisierte Plätze oder sichere Hallen. Daran knüpfen wir jetzt an und stellen erneut landesweit 200 Millionen Euro für vereinseigene Sportanlagen bereit“, sagt Martin Sträßer.
Auch diesmal sollen die jeweiligen Stadtsportbünde über die Fördermaßnahmen entscheiden, denn dort weiß man am besten, wo der Bedarf besonders groß ist. Das Vorgehen schaffe Vertrauen und sorge für schnellere Abläufe. Da die Mittel weitgehend aus dem Sondervermögen stammen, hat der Bund eine Mindestinvestitionssumme von 50.000 Euro pro Maßnahme festgelegt. Sträßer: „Diese Förderung ist erneut ein starkes Signal für den Sport in NRW und vor Ort für die Menschen in Wülfrath, die sich in Vereinen engagieren. Sport verbindet, hält gesund und macht Freude.“
Insgesamt nehme die Landesregierung rund eine Milliarde Euro für den Sport in die Hand. Je 200 Millionen Euro sollen für Sportstätten, Schwimmbäder und Sportvereine fließen und stammen aus dem milliardenhohen NRW-Investitionsplan für Infrastruktur – also insgesamt 600 Millionen Euro. Hinzu kommen 375 Millionen Euro, die in den kommenden fünf Jahren über die Sportpauschale fließen.