Ein Meter unter der Erde

Feuerwehr rettet Entenküken aus Wasserrohr

10.05.2026 – 16:07 UhrLesedauer: 1 Min.

EntenspaziergangVergrößern des Bildes

Eine Entenmutter mit ihren Küken (Symbolbild): Vier Entenküken sind in Dresden in ein Regenwasserfallrohr gefallen. (Quelle: Federico Gambarini/dpa/dpa-bilder)

Vier Entenküken stecken in einem Rohr fest – einen Meter unter der Erde. Für die Dresdner Feuerwehr ist es nicht der einzige Einsatz mit Tieren in Not.

Die Dresdner Feuerwehr hat am Samstagnachmittag vier Entenküken aus einem Regenwasserfallrohr in der Elsasser Straße im Stadtteil Johannstadt gerettet. Die Küken saßen etwa einen Meter tief im Rohr fest, teilte die Feuerwehr am Sonntag mit.

Als die Einsatzkräfte eintrafen, waren die Tiere gut zu hören und zu sehen. Da ein Zugang vom Innenhof des Gebäudes nicht möglich war, gelangten die Retter über die Tiefgarage an das Rohr. Sie öffneten es und befreiten die Küken, die anschließend mit ihrer wartenden Mutter zusammengeführt wurden.

Da die unmittelbare Umgebung für die Entenfamilie ungeeignet erschien, begleiteten die Einsatzkräfte die Tiere noch bis zur Elbwiese. Die Küken wurden in einer Transportkiste zum Ufer getragen, die Mutter watschelte wachsam hinterher. Die Familie schwamm schließlich wohlbehalten davon. Im Einsatz waren sechs Feuerwehrleute der Feuer- und Rettungswache Altstadt.

Aber damit nicht genug der tierischen Einsätze in Dresden: Auch sechs Einsatzkräfte der Rettungswache Albertstadt wurden am Samstag zu einer Tierrettung alarmiert. Gegen 21.10 Uhr ging es für sie auf die Bärwalder Straße. Dort war ein Vogel in einen Gully geraten und konnte sich nicht selbstständig befreien.

Die Einsatzkräfte öffneten den Schacht. Anschließend stieg ein Feuerwehrmann hinab und rettete das unverletzte Tier, das sodann in die Freiheit entlassen werden konnte.