Der Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga bleibt für den 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden ein Geduldsspiel. Düsseldorf setzte sich am Sonntag (10. Mai 2026) mit 3:1 gegen Elversberg durch, Fürth unterlag Hertha mit 1:2. Nach den Sonntagsspielen und dem 3:1 des FCM in Kiel ist immerhin klar, dass die Mannschaft von Trainer Petrik Sander nicht mehr direkt absteigen kann. Gleiches gilt für Dynamo – trotz der 1:2-Niederlage in Braunschweig.
FCM braucht einen Punkt – Dynamo muss siegen
Am 34. und letzten Spieltag am kommenden Sonntag (17. Mai 2026) genügt Magdeburg ein Punkt gegen den 1. FC Kaiserslautern, um in Sachen Klassenerhalt ganz sicherzugehen. Dresden muss bei nur zwei Punkten Vorsprung vor der auf dem Relegationsplatz stehenden Arminia aus Bielefeld dagegen gegen Kiel gewinnen. Sollte Bielefeld zuhause gegen Hertha nicht gewinnen, wären beide Ostklubs unabhängig des eigenen Ergebnisses gerettet.
Klassenerhalt soll Millioneninvestitionen sichern
„Wir haben uns vor dem Darmstadt-Spiel gesagt, wenn wir es schaffen, die Ergebnisse aus der Hinserie zu wiederholen, sind wir auf einem guten Weg“, erklärte FCM-Trainer Sander Mitte April. Tatsächlich sammelten die Elbestädter bislang schon zwei Punkte mehr – und das Spiel gegen Kaiserslautern steht noch aus.
Der Klassenerhalt wäre umso wichtiger, weil die Magdeburger in dieser Spielzeit deutliche Verbesserungen in der Infrastruktur angestoßen haben. Neben neuen Trainingsplätzen entsteht ein neues Funktionsgebäude für zwölf Millionen Euro, das die Trainings- und Regenerationsbedingungen für alle Teams im Club auf ein neues Niveau heben soll.