Der Zoll hat in Gelsenkirchen Beschäftigte und Firmen der Paketbranche kontrolliert – und dabei mehrere mögliche Verstöße festgestellt.

Mindestlohn-Verstöße und Schwarzarbeit: Zoll deckt Verdachtsfälle in Gelsenkirchen auf

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit überprüfte bei einem größeren Einsatz 77 Beschäftigte sowie die Unterlagen von acht Unternehmen. Im Mittelpunkt standen Betriebe aus der Kurier-, Express- und Paketbranche.

Nach Angaben des Hauptzollamts Dortmund gibt es in fünf Fällen Hinweise darauf, dass der gesetzliche Mindestlohn möglicherweise nicht vollständig gezahlt wurde. In drei weiteren Fällen geht der Zoll dem Verdacht nach, dass Sozialabgaben nicht richtig abgeführt wurden. Außerdem stießen die Einsatzkräfte bei den Kontrollen auf einen möglichen Fall illegaler Beschäftigung ohne erforderliche Arbeitserlaubnis.

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Die Kontrollen waren Teil einer bundesweiten Aktion gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung. Dabei befragten die Zöllner Beschäftigte direkt vor Ort und prüften Geschäftsunterlagen der Firmen. Insgesamt waren bei dem Einsatz im Zuständigkeitsbereich des Hauptzollamts Dortmund 120 Einsatzkräfte beteiligt.