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Aiwanger: „Der Tanz der Schäffler steht für Aufbruch und Zuversicht in schweren Zeiten. Genau diese Haltung brauchen wir – das Handwerk verkörpert sie. Nicht jammern, sondern anpacken, das ist die Devise!“.
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat heute beim ersten „Handwerks-Frühling – Gemeinsam vorwärts“ auf dem Münchner Frühlingsfest gemeinsam mit dem Bayerischen Handwerkstag, dem Schaustellerverband und mehreren 100 Schäfflern aus ganz Bayern ein starkes Zeichen für Zuversicht, Zusammenhalt und das Handwerk in Bayern gesetzt. Aiwanger betonte: „Der Tanz der Schäffler steht seit Jahrhunderten für Aufbruch, Mut und Optimismus nach schwierigen Zeiten. Genau diese Haltung brauchen wir heute wieder: nicht jammern, sondern anpacken, gemeinsam nach vorne schauen und mit Zuversicht in die Zukunft gehen. Das Handwerk lebt diese Haltung jeden Tag vor und ist damit ein wichtiger Stabilitätsanker für Bayern und unsere Wirtschaft. Wir unterstützen unsere Handwerker – als Dienstleister und Wegbereiter. Der Staat muss für seine Betriebe da sein und ihnen nicht ständig Steine in den Weg legen. Ich bin mir sicher, dass heute deutlich geworden ist, dass sich das Handwerk auf uns verlassen kann.“
Der Minister kündigte an, den Handwerks-Frühling, der dieses Jahr zum ersten Mal stattgefunden hat, zu einem festen Bestandteil des Münchner Veranstaltungskalenders machen zu wollen. Die Schäffler, deren Tanz im Mittelpunkt stand, erinnern mit ihrer über 500 Jahre alten Tradition an den Neubeginn nach der Pest und stehen bis heute für Gemeinschaftssinn, Lebensfreude und Zuversicht. Über 600 Teilnehmer aus ganz Bayern – darunter Schäfflergruppen, Handwerksinnungen, Betriebsinhaber sowie Vertreter der Handwerkskammern – kamen auf der Münchner Theresienwiese zusammen und tanzten an sechs Stationen auf dem Gelände – es war die bisher größte Ansammlung an Schäfflern weltweit.
In seiner Festrede im Bayernland Festzelt unterstrich der Minister die große Bedeutung des Handwerks für den Freistaat: Rund 212.000 Betriebe mit fast einer Million Beschäftigten und 63.000 Auszubildenden stünden für wirtschaftliche Stärke, Ausbildung und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Bayern. Das Bayerische Wirtschaftsministerium unterstützt das Handwerk deshalb gezielt – unter anderem mit der Förderung der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU), dem Meisterbonus und dem Meister-BAföG. Zudem stärkt der Freistaat mit Programmen wie dem Digitalbonus, KI-Innovationsprojekten im Handwerk und Gründerdarlehen die Wettbewerbsfähigkeit, Digitalisierung und Unternehmensnachfolge in den Betrieben. Der „Handwerks-Frühling“ habe eindrucksvoll gezeigt, wie eng Tradition, Mittelstand und Zukunftsoptimismus im Freistaat miteinander verbunden seien, so Aiwanger.