Es war ein Geduldsspiel, das die Fußballer des SC Borgfeld im Auswärtsspiel in der Bremer Fußball-Landesliga beim Tabellenletzten TSV Grolland zu meistern hatten. „Der Gegner stand sehr tief, hat auf Konter gelauert und zum Schluss versucht, uns mit einer Art Kamikaze-Fußball in Unruhe zu versetzen“, verdeutlichte Borgfelds Trainer Paulo Pereira. Seiner Mannschaft fehlten das Tempo und die Präzision, sodass der erste Durchgang eher unansehnlichen Fußball bot. Das änderte sich allerdings nach der Halbzeitpause, und am Ende setzten sich die Rot-Weißen mit 2:0 (0:0) durch.

„Wir waren in der ersten Hälfte zu lasch in unseren Aktionen“, haderte Pereira nach dem Schlusspfiff. Im ersten Durchgang kam Borgfeld lediglich zu einer guten Torchance, ein Freistoß von Hannes Rüegg landete am gegnerischen Pfosten. „Es war sehr durchwachsen“, resümierte Pereira, dessen Team im zweiten Durchgang dann allerdings auf das Gaspedal trat – und in dem Pereira einmal mehr ein glückliches Händchen hatte: Nur drei Minuten nach seiner Einwechslung traf Nachwuchsspieler Johannes Maximilian Förster zur mittlerweile verdienten Führung (68.), Jules Petrus Mbengi Nsuka traf mit dem Schlusspfiff zum 2:0 (90.). „Mich freut es besonders für Johannes“, betonte Pereira, „er trainiert als A-Jugendlicher regelmäßig bei uns mit und hat sich heute dafür belohnt“.

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