Das Aufstiegsrennen in der 3. Liga spitzt sich dramatisch zu. Rot-Weiss Essen mischt nach dem 1:0-Erfolg gegen den SV Verl weiter voll mit. Gleichzeitig fiel bereits die erste wichtige Entscheidung zugunsten der Hafenstraße: Der vierte Tabellenplatz und damit die Teilnahme am DFB-Pokal sind sicher.

Für Rot-Weiss Essen war der Heimsieg deshalb doppelt wertvoll. Vor ausverkauftem Stadion setzte die Mannschaft von Uwe Koschinat ein wichtiges Zeichen im Saisonendspurt. Nach zuletzt schwierigen Wochen gelang dem Traditionsklub genau zum richtigen Zeitpunkt die Trendwende.

📌 Fakten zum Aufstiegskampf der 3. Liga

  • Der VfL Osnabrück ist als Drittliga-Meister durch.
  • Zweiter ist Energie Cottbus mit 69 Punkten.
  • Dahinter kämpfen Duisburg und Essen mit je 67 Zählern noch um den direkten Aufstieg.

Rot-Weiss Essen träumt weiter

Die Partie gegen Verl entwickelte sich schnell zu einem intensiven Kampfspiel. Viele Zweikämpfe bestimmten die erste Halbzeit. Rot-Weiss Essen musste dabei immer wieder schwierige Phasen überstehen. Trotzdem hielt die Defensive dem Druck des spielstarken Gegners stand.

Koschinat überraschte vor dem Anpfiff mit Gianluca Swajkowski in der Startelf. Der 21-Jährige stand erst zum zweiten Mal von Beginn an auf dem Platz. Trotz einer frühen Gelben Karte ließ sich der defensive Mittelfeldspieler davon aber überhaupt nicht beeindrucken.

„Er ist ein Spieler, der seine Nerven im Griff hat und nie den Überblick verliert“, lobte Koschinat später seinen Youngster. Nach der Pause zahlte sich das Vertrauen endgültig aus. Swajkowski traf in der 50. Minute mit einem trockenen Distanzschuss zum entscheidenden 1:0.

Rot-Weiss Essen im DFB-Pokal – bald auch in Liga 2?

Anschließend entwickelte sich für Rot-Weiss Essen ein echter Abnutzungskampf. Verl drängte auf den Ausgleich und warf alles nach vorne. Essen verteidigte jedoch leidenschaftlich bis in die Schlusssekunden und brachte den knappen Vorsprung schließlich über die Zeit. „Wir mussten schon ganz schön viel aushalten“, erklärte Koschinat nach der Partie bei MagentaTV. Besonders die Atmosphäre an der Hafenstraße imponierte dem Trainer. „Es war ein Sieg des Stadions“, sagte der Coach über die Unterstützung der Fans.

Durch den Erfolg bleibt Rot-Weiss Essen mitten im Aufstiegsrennen. Mit 67 Punkten zog RWE mit Duisburg gleich. Energie Cottbus liegt nach dem Sieg gegen Wiesbaden weiter zwei Zähler davor.

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Im letzten Spiel geht es dann um den Aufstieg. RWE muss beim SSV Ulm ran. Duisburg empfängt Viktoria Köln und der aktuelle Tabellenzweite Energie Cottbus bekommt es mit Jahn Regensburg zu tun.