Frühe Führung, Platzverweis und vergebene Elfmeter-Chance
Dabei
begann der Nachmittag im Preußenstadion vielversprechend. Shin Yamada brachte
die Gastgeber bereits in der 8. Minute in Führung, ehe Isac Lidberg nur sieben
Minuten später für Darmstadt ausglich. Der Knackpunkt folgte nach gut einer
halben Stunde, als Kapitän Jorrit Hendrix nach einem harten Einsteigen mit Rot
vom Platz gestellt wurde.
Trotz
Unterzahl bot sich Münster kurz vor der Pause die große Möglichkeit, wieder in
Front zu gehen – allerdings auf der anderen Seite: Lidberg scheiterte per
Foulelfmeter an SCP-Keeper Johannes Schenk, der seine Mannschaft mit einer
starken Parade im Spiel hielt. Im zweiten Durchgang verteidigten die Preußen
mit viel Leidenschaft, kamen offensiv aber kaum noch zu zwingenden Aktionen.
Das Remis blieb bestehen – sportlich zu wenig, um sich eine Restchance zu
erhalten.
Trainerwechsel ohne Wirkung – Blick geht in die Zukunft
In
der Tabelle liegt Münster nun sechs Punkte hinter dem Relegationsplatz 16, den
derzeit Arminia Bielefeld belegt, und kann diesen am letzten Spieltag nicht
mehr erreichen. Damit endet das Zweitliga-Abenteuer bereits nach zwei Jahren.
Bitter für den Traditionsverein: Parallel laufen seit Februar 2025 umfangreiche
Umbauarbeiten im Preußenstadion, um die Arena dauerhaft zweitligatauglich zu
machen.
Der
Trainerwechsel von Alexander Ende zu Alois Schwartz im März brachte nicht die
erhoffte Wende. Unter Schwartz blieb Münster in sechs Spielen ohne Sieg, die
Negativserie ließ die letzten Hoffnungen verpuffen. Während Ex-Coach Ende
inzwischen mit Fortuna Düsseldorf auf den Klassenerhalt zusteuert, richtet
Münster den Blick nun auf den Neuaufbau in Liga drei – mit der Aufgabe, aus
einem enttäuschenden Jahr die richtigen Schlüsse zu ziehen.
- Preußen Münster steht nach dem 1:1 gegen
Darmstadt und sechs Punkten Rückstand auf Rang 16 als erster Absteiger
fest. - Gegen Darmstadt traf Yamada früh, Hendrix sah
Rot, und Torwart Schenk parierte einen Elfmeter – dennoch reichte es nur
zu einem Punkt. - Der Trainerwechsel zu Alois Schwartz konnte den
Trend nicht drehen, parallel werden Stadion und Strukturen eigentlich für
eine langfristige Zweitliga-Zugehörigkeit ausgebaut.