Die sechsten Klassen der Mülheimer Europaschulen traten beim Europaquiz gegeneinander an und stellten ihr Wissen unter Beweis (von links nach rechts, hintere Reihe): Schülerinnen und Schüler (erste Reihe) mit Schuldezernent David A. Lüngen, Oberbürgermeister Marc Buchholz, Bürgermeisterin Alexandra Hanf, Patrick Rodeck (Schulleiter Gymnasium Heißen), Dr. Ekkehard Witthoff (Schulleiter Realschule Broich) sowie Thomas Ratz (Schulleiter Gustav-Heinemann-Schule) (Foto: Helena Grebe, Stadt Mülheim an der Ruhr)
Mülheim an der Ruhr. Am Freitag (8. Mai 2026) wurde die diesjährige Europawoche der Mülheimer Europaschulen (Gymnasium Heißen, Realschule Broich und Gustav-Heinemann-Gesamtschule) mit einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung im Historischen Rathaus beendet. Zuvor war in der Rathausspange die Wanderausstellung „Mein Europa von morgen“ feierlich eröffnet worden.
Im Ratssaal wurden Schülerinnen und Schüler für ihr besonderes Engagement im europäischen Kontext ausgezeichnet. Oberbürgermeister Marc Buchholz ehrte Ella und Lotte Borchard (Gustav-Heinemann-Schule), Luisa Marie Pereira (Realschule Broich) und die Projektgruppe „Water matters“ vom Gymnasium Heißen für ihr außerordentliches Europa-Engagement.
Ausstellung in Rathausspange noch bis 28. Mai zu sehen
Zur Ausstellungseröffnung führten die beteiligten Schülerinnen und Schüler die Schulleitungen, Bürgermeisterin Alexandra Hanf sowie Schuldezernent David A. Lüngen durch die Ausstellung „Mein Europa von morgen“ und präsentierten ihre eigens erstellten Arbeiten, die noch bis zum 28. Mai 2026 für die Öffentlichkeit in der Rathausspange zu sehen sind.
Im Ratssaal fand anschließend die Abschlussveranstaltung statt, an der neben Oberbürgermeister Marc Buchholz auch Bürgermeisterin Alexandra Hanf, Schuldezernent David A. Lüngen sowie die Schulleitungen Patrick Rodeck (Gymnasium Heißen), Dr. Ekkehard Witthoff (Realschule Broich) und Thomas Ratz (Gustav-Heinemann-Schule) teilnahmen. In seinem Grußwort würdigte Oberbürgermeister Marc Buchholz das Engagement der Jugendlichen mit den Worten: „So wird Europa durch eure Beiträge hier vor Ort und in den Partnerstädten, in die die Ausstellung weiterreist, als etwas Lebendiges erfahrbar – etwas, das euch betrifft und das ihr aktiv mitgestaltet.“
Zum Abschluss der Veranstaltung traten die sechsten Klassen der Mülheimer Europaschulen beim Europaquiz gegeneinander an und stellten ihr Wissen unter Beweis. Am Ende setzte sich das Team des Gymnasiums Heißen in einem spannenden Wettbewerb durch und gewann den Europapokal.
Wanderausstellung der Mülheimer Europaschulen: „Mein Europa von morgen“
Das Projekt „Wanderausstellung “Mein Europa von morgen”“ wurde von der Landesinitiative Europa-Schecks des Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und dem Chef der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.
Schülerinnen und Schüler der Europaschulen setzten sich dabei kreativ und kritisch mit der Zukunft Europas auseinander. In Workshops entwickelten sie künstlerische und literarische Beiträge, ergänzt durch zweisprachige Audio-Statements, die über QR-Codes abrufbar sind. Die Ausstellung greift zentrale Fragen zu europäischen Werten, Herausforderungen und Perspektiven auf und macht diese für Besucherinnen und Besucher erlebbar. Nach der Präsentation in Mülheim an der Ruhr wird die Wanderausstellung „Mein Europa von morgen“ in die Partnerstädte reisen und dort den europäischen Austausch fortsetzen.
Mit der Verbindung aus kreativer Arbeit, persönlichem Austausch und öffentlicher Präsentation zeigt die Europawoche 2026 eindrucksvoll, wie Europa vor Ort gestaltet und erlebbar gemacht werden kann.

