Außerdem braucht der Song Schauplätze, also genauer: Identifikationsorte. Hier wäre vor allem der Laufsteg Kastanienallee zu nennen. Ein Vers darauf ginge etwa mit Automatenkaffee oder Holunderblütentee. Ja, die Kastanienallee muss rein!

Unverzichtbar auch: das Tempelhofer Feld – reimmäßig allerdings eine Herausforderung.

Dann die A100 – korrespondiert dichterisch mit bewundert oder geflunkert.

Rein muss auch: Ersatzverkehr – gepaart mit Belvedere oder Feuerwehr.

Und final: Berghain – gut unterzubringen als Reimpaar mit Geldschein, Pechstein, Airline und Bordstein.

All das wird dann umhüllt in historisierende Verben, die sich Berlin aus der Bayernhymne klaut – natürlich im Imperativ: Erhalten! Bauen! Bewähren! und Einig sein! Lokale Färbung bekommt die Berlin-Hymne zusätzlich mit Verben aus dem Alltag: zuspätkommen, einstürzen, sexysein und anpumpen.