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Marie-Louise Eta feiert als erste Cheftrainerin einen Bundesliga-Sieg
Die 34-Jährige gewinnt mit Union Berlin 3:1 in Mainz und schreibt Geschichte. Heidenheim siegt in Köln und kämpft sich zurück ins Rennen um den Klassenerhalt. Freiburg verliert gegen den Hamburger SV.
Publiziert: 10.05.2026, 22:51
1. FC Union Berlin feiert seinen ersten Sieg unter Cheftrainerin Marie-Louise Eta.
Foto: Werner Schmitt (Imago)
Marie-Louise Eta hat den ersten Sieg als Cheftrainerin des 1. FC Union Berlin gefeiert. Die 34-Jährige setzte sich mit den Eisernen am 33. Spieltag der Fussball-Bundesliga beim FSV Mainz 05 mit 3:1 durch. Andrej Ilic brachte die Gäste in der 38. Minute in Führung. Ausgerechnet der Ex-Unioner Sheraldo Becker (48.) erzielte kurz nach dem Seitenwechsel den Ausgleich. Oliver Burke (88.) und Josip Juranovic (90.+1) sorgten dann für den historischen Erfolg für Eta.
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Für Aufsehen sorgte eine Protestaktion der Berliner Anhänger, die in der ersten Hälfte Tennisbälle auf den Rasen warfen und so für eine mehrminütige Unterbrechung sorgten. Die Fans protestierten damit gegen die Spielansetzungen an Sonntagen.
Heidenheim darf auf Klassenerhalt hoffen
Der 1. FC Heidenheim darf nach dem ersten Auswärtssieg seit fast einem halben Jahr weiter auf den Klassenerhalt in der Bundesliga hoffen. Das Team von Trainer Frank Schmidt kam beim 1. FC Köln zu einem 3:1 und schob sich am FC St. Pauli vorbei auf den vorletzten Tabellenplatz.
Jan Schöppner (8./72. Minute) und Arijon Ibrahimovic (28.) erzielten die Tore für Heidenheim. Marius Bülter (10.) gelang für die bereits geretteten Kölner nur der zwischenzeitliche Ausgleich.
Der Saison-Final verspricht somit Hochspannung pur. Der VfL Wolfsburg, Heidenheim und St. Pauli haben alle 26 Punkte auf dem Konto. Die Niedersachsen und die Hamburger Kiez-Kicker treffen aufeinander. Heidenheim muss gegen den FSV Mainz 05 gewinnen, um seine Chance auf das Erreichen der Relegation gegen den Tabellendritten der 2. Liga zu wahren.
Freiburg verliert nach Einzug in Europacup-Final
Der SC Freiburg hat am vorletzten Spieltag die vorzeitige Europapokal-Qualifikation verpasst. Die Breisgauer verloren beim Hamburger SV mit 2:3, nachdem sie drei Tage zuvor mit dem Einzug in den Final der Europa League den bisher grössten Erfolg in der Vereinsgeschichte gefeiert hatten.
Trotz der 13. Saisonniederlage hat die Mannschaft von Trainer Julian Schuster vor dem Saisonfinal gegen RB Leipzig die besten Chancen im Dreikampf mit Eintracht Frankfurt und dem FC Augsburg um den wichtigen Tabellenplatz sieben.
Im ausverkauften Volksparkstadion brachte Bakery Jatta den HSV in Führung (14.), Igor Matanovic (16.) glich kurze Zeit danach aus. Nach der Pause sorgten Luka Vuskovic (64.) und Fabio Baldé (67.) mit ihren Toren für den sechsten Heimsieg in dieser Saison. Matanovic (87.) konnte nur noch verkürzen.
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