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Im Kraftwerk Scholven in Gelsenkirchen fielen zwei 114 Meter hohe Kühltürme. Das Video zeigt die spektakuläre Sprengung der Beton-Giganten, für die sogar die A52 gesperrt wurde.
Gelsenkirchen – Ein lauter Knall, dann stürzen zwei 114 Meter hohe Giganten in sich zusammen. Im Gelsenkirchener Stadtteil Scholven wurden am Samstag die Kühltürme der Blöcke D und E des Uniper-Kraftwerks kontrolliert gesprengt. Für die Sprengung der rund 15.000 Tonnen Beton wurde ein Sicherheitsradius von 500 Metern eingerichtet und sogar die Autobahn A52 kurzzeitig gesperrt. Dieses Ereignis markiert das Ende einer Ära der Kohleverstromung an diesem Standort und den Beginn von etwas Neuem.
Vom Kohlemeiler zum Wasserstoff-Hub: Die Zukunftspläne
Die Sprengung ist mehr als nur ein spektakuläres Video-Motiv, sie ist ein Symbol für die Energiewende im Ruhrgebiet. Auf der freigewordenen Fläche plant der Energiekonzern Uniper den Bau einer hochmodernen und „H2-ready“ Gasturbinenanlage. Diese soll zukünftig mit Wasserstoff betrieben werden können, um klimafreundlichen Strom zu erzeugen. Das Video der Sprengung zeigt somit nicht nur den beeindruckenden Fall der Kolosse, sondern dokumentiert einen historischen Moment. Klicken Sie auf das Video und sehen Sie, mit welcher Präzision die Kolosse dem Erdboden gleichgemacht wurden!