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Am 21. Mai beruft Julian Nagelsmann seinen WM-Kader. Lässt der Bundestrainer einen deutschen Top-Scorer dann wirklich außen vor?

Dortmund – Die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko wirft ihre Schatten voraus. Schon am 11. Juni wird die mit Spannung erwartete Endrunde in Mexiko-Stadt eröffnet. Schon Wochen vorher, am 21. Mai, beruft Julian Nagelsmann den Kader, der der deutschen Nationalmannschaft im Juni und Juli zu einem starken Turnier verhelfen soll.

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Naturgemäß laufen die Spekulationen um die Personalien im DFB-Kader langsam aber sicher heiß. Während ein großer Teil des Aufgebots mehr oder minder feststeht, verbleiben weiterhin ein paar offene Plätze, um die sich viele Profis bewerben. Eines der größten Fragezeichen: die Situation von BVB-Angreifer Maximilian Beier.

Lässt Nagelsmann bei der WM 2026 Maximilian Beier außen vor?

Der 23-jährige Offensivmann schaffte es zuletzt im Herbst 2025 ins Aufgebot des Bundestrainers. Insgesamt kommt Beier im DFB-Trikot bisher auf sieben Einsätze – allesamt nach Einwechslungen. Kommen im Sommer womöglich erste Weltmeisterschaftsminuten hinzu? Die Statistiken sprechen zumindest eine deutliche Sprache – für eine Nominierung des BVB-Profis.

Denn: Beier kommt in der laufenden Pflichtspielsaison bereits auf 20 direkte Torbeteiligungen, zehn Tore und zehn Vorlagen. Bessere Werte kann – reine Mittelstürmer ausgenommen – kein deutscher Offensivspieler vorweisen. Im Vergleich mit direkten Kader-Konkurrenten wie Leroy Sané (16 Tore und Vorlagen), Chris Führich (16), Said El Mala (17) oder Teamkollege Karim Adeyemi (15) hat Beier klar die Nase vorn.

Das Quartier der DFB-Elf bei der WM 2026: Billard, Schach und ganz viel IdylleDas WM-Quartier des DFB.Fotostrecke ansehen

Ob die Zahlen den Bundestrainer tatsächlich zu einer Nominierung bewegen können, bleibt abzuwarten. Schon vor Wochen betonte Nagelsmann, einen Großteil seines WM-Aufgebots bereits im Kopf zu haben. Unter den glücklichen Profis werden aller Voraussicht nach zumindest zwei BVB-Stars sein, denn Nico Schlotterbeck und Felix Nmecha haben ihren Platz praktisch sicher. Auch Waldemar Anton dürfte berücksichtigt werden.

Nagelsmann hatte sich mit Blick auf die Personallage im DFB-Team jüngst harsche Kritik von Uli Hoeneß gefallen lassen müssen. Der Bayern-Patron kritisierte den DFB-Cheftrainer dafür, keine feste Formation für die Endrunde eingespielt zu haben. Außerdem habe der 38-Jährige seine fehlende Bereitschaft demonstriert, Hinweisen von außen zuzuhören und sie anzunehmen, monierte Hoeneß. (mbo)