(Motorsport-Total.com) – Während am Sonntag der Grand Prix von Frankreich in Le Mans stattfand, unterzog sich Marc Marquez in Spanien einer Operation. Der Ducati-Fahrer hatte sich am Samstag bei einem Highsider im Sprint den fünften Mittelfußknochen im rechten Fuß gebrochen.

Titel-Bild zur News: Marc Marquez

Das Motorrad des Weltmeisters blieb am Sonntag in der Box
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Schon vor dieser Verletzung hatte Marquez eine Operation an der rechten Schulter geplant, weil eine gebrochene Schraube auf einen Nerv drückte und ihn in seiner Fahrweise einschränkte.

Marquez flog noch am Samstagabend nach Madrid. Am Sonntagvormittag wurden die Eingriffe an Schulter und Fuß im Ruber Internacional Hospital durchgeführt. Sie sind erfolgreich verlaufen, wie Ducati bestätigt hat.

Das Ärzteteam unter der Leitung von Dr. Samuel Antuna sowie den Kollegen Dr. Ignacio Roger de Ona, Dr. Andres Maldonado, Dr. Jorge de las Heras, Dr. Raul Barco und Dr. Juan de Miguel stabilisierte erfolgreich den Bruch des Mittelfußknochens.

Zugleich wurde ein bereits vorab geplanter Eingriff an der rechten Schulter durchgeführt. Dort hatte sich eine ältere Verletzung in den vergangenen Wochen wieder bemerkbar gemacht.

Die Ärzte entfernten zwei Schrauben sowie ein Knochenfragment aus einer früheren Latarjet-Operation (Dezember 2019). Das Fragment hatte sich verschoben und den Nervus radialis eingeengt.

Marquez wird die Nacht auf Montag im Krankenhaus verbringen und dann nach Hause zurückkehren, um mit der Rehabilitation zu beginnen. Der Heilungsverlauf in den kommenden Wochen wird bestimmen, wann er zurückkehren kann.

Ducati hat bereits angekündigt, dass der amtierende MotoGP-Weltmeister am kommenden Wochenende beim Grand Prix von Katalonien in Barcelona fehlen wird. Ein Ersatzfahrer wurde offiziell noch nicht benannt.

Nach dem Grand Prix von Frankreich hat Marquez bereits 71 WM-Punkte Rückstand. Er hatte nach dem Sturz vom Samstag erklärt, dass er ohnehin nicht an eine Titelverteidigung denke.