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Der Ukraine-Krieg aktuell im Ticker: Pistorius besucht Kiew und möchte die neue Partnerschaft voranbringen. Selenskyj geht auf Russland zu.

Das Wichtigste in
diesem News-Ticker

  1. Fico nach Russland-Besuch„,“position“:“1″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“57″}}“>Brisante Nachricht von Fico nach Russland-Besuch – „Selenskyj sollte Putin anrufen“, so der slowakische Präsident.
  2. Putin äußert sich zu Treffen mit Selenskyj „,“position“:“2″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“57″}}“>Ukraine-Krieg aktuell: Putin äußert sich zu Treffen mit Selenskyj  – „Er soll nach Moskau kommen.“
  3. Neue Angriffe Russlands trotz vereinbarter Waffenruhe„,“position“:“3″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“57″}}“>Ukraine-Krieg: Neue Angriffe Russlands trotz vereinbarter Waffenruhe – 51 Attacken der Armee von Wladimir Putin
  4. Putin äußert sich zu Treffen mit Selenskyj „,“position“:“4″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“57″}}“>Putin äußert sich zu Treffen mit Selenskyj  – Russischer Präsident nennt Bedingungen für direkte Verhandlungen
  5. Russlands Verluste im Überblick“,“position“:“5″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“57″}}“>Ukraine-Krieg aktuell: Russlands Verluste im Überblick – Über tausend gefallene Soldaten an einem Tag.

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Update, 8:30 Uhr: Boris Pistorius ist am Morgen überraschend in Kiew eingetroffen. Bei seiner Stippvisite geht es um die neue Partnerschaft zwischen Deutschland und der Ukraine beim Waffenbau. „Deutschland und die Ukraine sind strategische Partner, die beide von der Kooperation profitieren. Daraus ergeben sich zahlreiche neue Projekte“, sagte der Minister laut dpa. „Im Fokus steht die gemeinsame Entwicklung modernster unbemannter Systeme in allen Reichweiten, gerade auch im Bereich Deep Strike. So stärken wir die Sicherheit unserer Länder.“

Verteidigungsminister Pistorius reist in die UkraineDer Verteidigungsminister will die Zusammenarbeit beider Staaten weiter ausbauen. © Kay Nietfeld/dpaTransparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben zum Ukraine-Krieg lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Ukraine-Krieg aktuell: Pistorius besucht überraschend Kiew

Update, 7:15 Uhr: Verteidigungsminister Boris Pistorius ist zu Gesprächen über einen Ausbau der Rüstungskooperation mit der Ukraine in der Hauptstadt Kiew eingetroffen. Bei neuen Projekten stehe die gemeinsame Entwicklung modernster unbemannter Waffensysteme aller Reichweiten im Fokus, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Diese Kooperation als Teil einer strategischen Partnerschaft zu stärken, sei das Hauptziel seiner Reise, die aus Sicherheitsgründen nicht öffentlich angekündigt worden war.

Ukraine-Krieg aktuell: Kiew signalisiert bedingte Zurückhaltung

Update, 11. Mai, 5:50 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat im Ukraine-Krieg eine bedingte Zurückhaltung gegenüber Russland signalisiert. In seiner abendlichen Videobotschaft betonte er, die Ukraine habe während der Waffenruhe angesichts ausbleibender massiver russischer Angriffe auf weitreichende Militäraktionen verzichtet. Für den Fall einer russischen Rückkehr zu offenem Kriegsgeschehen drohte Selenskyj mit unmittelbaren Konsequenzen: „Sollten die Russen beschließen, zum offenen Krieg zurückzukehren, werden unsere Sanktionen dafür sofort und spürbar sein. Die Entfernung spielt bereits eine immer geringere Rolle – das haben wir mit unseren Langstreckenfähigkeiten bewiesen.“ Russland halte die Waffenruhe an der Front ohnehin nicht ein, so der Präsident.

Militärparade am Tag des Sieges: Putins Verluste werden in Moskau deutlichUnter den aktiven Soldaten, die vor dem Tag des Sieges in Moskau eintreffen, sind auch verletzte Veteranen. Fotostrecke ansehenUkraine-Krieg aktuell: Söder reagiert auf Putin-Vorschlag

Update, 19:16 Uhr: Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat sich zurückhaltend zu dem Vorschlag von Kremlchef Wladimir Putin geäußert, Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder als Vermittler im Ukraine-Krieg einzusetzen. Der CSU-Vorsitzende mahnte jedoch gleichzeitig, die aktuellen Gesprächschancen zu nutzen. „Mein Eindruck ist, dass Russland im Moment schwächer ist, als wir es alle glauben“, sagte Söder in der ARD. „Und deswegen sollte man die Chancen nutzen für Gespräche. Ob Gerhard Schröder jetzt der Richtige ist, das mögen andere beurteilen.“

Update, 15.30 Uhr: Trotz einer von Russland erklärten dreitägigen Waffenruhe haben die Behörden in der Ukraine mindestens neun Verletzte bei russischen Angriffen gemeldet. In der ostukrainischen Region Dnipropetrowsk wurden bei russischen Drohnenangriffen ein dreijähriges Mädchen und ein 23-jähriger Rettungshelfer verletzt, wie Regionalgouverneur Oleksandr Ganscha am Sonntag mitteilte. Weitere sieben Verletzte wurden aus den Regionen Cherson, Mykolajiw und Saporischschja im Süden der Ukraine gemeldet, obwohl Daten der ukrainischen Luftwaffe einen Rückgang russischer Drohnenangriffe mit großer Reichweite im Vergleich zur Zeit vor der Waffenruhe belegten.

Ukraine-Krieg: Gemischte Reaktionen auf Putins Schröder-Vorschlag

Update, 14:13 Uhr: Es gibt erste Reaktionen auf Putins Vorschlag, Altkanzler Gerhard Schröder als Vermittler im Ukraine-Krieg einzusetzen. SPD-Politiker zeigen sich offen. Der SPD-Außenpolitiker Adis Ahmetovic sagte zum Spiegel. „Jedes Angebot muss ernsthaft geprüft werden, wie verlässlich es ist“, sagte Ahmetovic. Ähnlich äußerte sich der SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner. Europa sei bislang von den laufenden Verhandlungen ausgeschlossen. „Wenn das über jemand wie Schröder gelingen würde, wäre es fahrlässig, das auszuschlagen.“

Aus Regierungskreisen hieß es dagegen, man habe die Äußerungen zur Kenntnis genommen – doch sie reihten sich ein in eine Serie von Scheinangeboten und seien Teil der bekannten hybriden Strategie Russlands.

Brisante Nachricht von Fico nach Russland-Besuch

Update, 12.13 Uhr: Die Gerüchte um ein mögliches Treffen zwischen Putin und Selenskyj gehen weiter: Der slowakische Premierminister und Putin-Verbündete Robert Fico hat laut Ukrainska Prawda in einem Facebook-Video behauptet, Selenskyj sei bereit, den russischen Präsidenten zu treffen. Selenskyj habe während eines persönlichen Gesprächs seine Bereitschaft signalisiert, mit Putin „in jedem beliebigen Format“ zu sprechen.

Er habe dies auch an Russland weitergegeben, so Fico demnach. „Wenn der Präsident der Ukraine an einem Treffen interessiert ist, sollte er seinen russischen Amtskollegen telefonisch kontaktieren“, wird der slowakische Präsident zitiert.

Putin-nahe Quellen sagten jedoch laut der russischen Nachrichtenagentur Interfax, Fico habe während seines Gesprächs mit dem Kremlchef keinerlei Botschaften von Selenskyj übermittelt, wenn auch das Thema Ukraine zur Sprache gekommen sei. Fico war am Freitag (8. Mai) in Moskau und legte am Grab des unbekannten Soldaten nahe dem Kreml einen Kranz nieder.

Ukraine-Krieg aktuell: Partidsanen sabotieren offenbar Militärlokomotive Russlands

Update, 10:30 Uhr: Eine pro-ukrainische Partisanengruppe hat offenbar eine russische Militärlokomotive sabotiert. Dies berichtet die Kyiv Independent unter Berufung auf die Gruppe „Atesh“. Diese verbreitete am Sonntag ein Video, in dem eine Elektrolokomotive in Brand gesetzt wird. Der Zug sollte demnach Militärgüter in Richtung des ukrainischen Gebiets Sumy liefern. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Ukraine-Krieg aktuell: Putin äußert sich zu Treffen mit Selenskyj 

Erstmeldung vom 10. Mai: Während ein dreitägiger Waffenstillstand im Ukraine-Krieg aktuell offenbar fragil ist, setzt US-Präsident Donald Trump offenbar wieder auf direkte Diplomatie: Er erklärte am Samstag (9. Mai), er sei bereit, eine US-Delegation nach Moskau zu entsenden, um den Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu beenden. Gleichzeitig stellte Kremlchef Wladimir Putin Bedingungen für ein mögliches Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.

Gegenüber Reportern nahe dem Weißen Haus sagte Trump laut Kyiv Post auf die Frage, ob er Unterhändler direkt in die russische Hauptstadt schicken würde: „Nun, das würde ich tun. Ich würde sehr gerne sehen, dass dieser Krieg beendet wird.“ Einen konkreten Zeitplan oder die Zusammensetzung einer solchen Delegation nannte Trump nicht. Selenskyj hatte zuvor erklärt, er erwarte US-Gesandte in Kiew „an der Wende von Frühling zu Sommer“, um die ins Stocken geratenen Verhandlungen wieder zu aktivieren.

Ukraine-Krieg aktuell: „Wahnsinn“ – Trump nennt 25.000 bis 30.000 Tote pro Monat

Trump begründete die Dringlichkeit neuer Verhandlungen im Ukraine-Krieg mit den menschlichen Kosten des Konflikts. „Ich würde mir sehr wünschen, das Ende des Konflikts zu erleben (…), in dem zuletzt 25.000 junge Soldaten starben“, sagte er laut Kyiv Post. Die monatlichen Verluste im Krieg Russlands gegen die Ukraine bezifferte er auf 25.000 bis 30.000 Soldaten. „Es ist Wahnsinn“, erklärte Trump.

Ukraine-Krieg: Neue Angriffe Russlands trotz vereinbarter Waffenruhe

Trumps Äußerungen fallen in den Zeitraum eines dreitägigen Waffenstillstands (9.–11. Mai), den Washington vermittelt hatte. Die Ukraine stimmte laut Kyiv Post zu, Russlands Parade zum 9. Mai in Moskau nicht zu stören. Parallel dazu war ein gegenseitiger Austausch von je 1000 Kriegsgefangenen geplant. Selenskyj bestätigte die Vereinbarung und erklärte, die Rückholung ukrainischer Gefangener habe für ihn höchste Priorität.

Trotz der vereinbarten Waffenruhe im Ukraine-Krieg hat Russland jedoch den Beschuss ukrainischer Stellungen nicht eingestellt – der ukrainische Generalstab hatte bis 16 Uhr am Samstag insgesamt 51 russische Angriffe seit Beginn des 9. Mai gezählt. Kurz vor der Waffenruhe hatten zudem ukrainische Drohnen in fast allen Regionen West- und Zentralrusslands eingeschlagen.

Putin äußert sich zu Treffen mit Selenskyj 

Putin äußerte sich am Samstag ebenfalls zu Verhandlungen über ein Kriegsende – und zu einem möglichen Treffen mit Selenskyj. Darüber berichtet Ukrainska Prawda unter Berufung auf einen Videoausschnitt im Telegram-Kanal „Vy Slushali“, der ein Briefing mit Putin am 9. Mai zeigt: „Herr Selenskyj ist bereit für ein persönliches Treffen. Ja, das habe ich gehört“, soll Putin dabei sagen. „Aber dies ist nicht das erste Mal, dass wir dies hören.“

Der russische Präsident weiter: „Wir haben niemals abgelehnt – und ich persönlich habe niemals abgelehnt. Ich ergreife nicht die Initiative für dieses Treffen; doch wenn jemand die Initiative ergreift – nun, dann bitte: Wer sich treffen möchte, der soll kommen. Er soll nach Moskau kommen, und wir werden uns treffen.“

Putin nennt Bedingung für Treffen mit Selenskyj zu Verhandlungen über Ende des Ukraine-Kriegs

Ein direktes Treffen mit Selenskyj sei aber erst der finale Punkt bei möglichen Friedensgesprächen: „Wir könnten uns auch in einem Drittland treffen – allerdings erst, wenn endgültige Einigungen über einen Friedensvertrag erzielt wurden, der auf eine lange historische Perspektive ausgelegt sein muss (…) Das muss der Schlusspunkt sein“, sagte Putin laut Ukrainska Pravda.

Zugleich behauptete Putin laut der russischen Nachrichtenagentur Tass, der Ukraine-Konflikt bewege sich auf ein Ende zu. Auf die Frage nach einem möglichen EU-Vermittler nannte er laut Ukrainska Pravda den früheren deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder als geeigneten Kandidaten für einen Dialog zwischen Russland und Europa. „Von allen europäischen Politikern würde ich Gespräche mit Schröder bevorzugen.“

Ukraine-Krieg aktuell: Russlands Verluste im Überblick

Aktuelle Daten vom ukrainischen Verteidigungsministerium (Stand: 10. Mai 2026) weisen folgende Verluste auf der Seite Russlands im Ukraine-Krieg aus:

Soldaten ca. 1.341.110 (+840) Gepanzerte Kampffahrzeuge 24.544 (+3) Artilleriesysteme 41.787 (+75) Mehrfachraketenwerfer (MLRS) 1782 (+2) Luftabwehrsysteme 1373 (+3) Drohnen 282.697 (+1.489)

Die Frage, ob Trumps Signale in Richtung Moskau den festgefahrenen Verhandlungsprozess lösen können, bleibt offen. Schlüsselstreitpunkte – darunter die Kontrolle über die Donbas-Region und der Status des von Russland besetzten Kernkraftwerks Saporischschja – sind bislang ungeklärt. (Quellen: Ukrainska Prawda, Kyiv Post) (red)