Dem FC Bayern steht am Montag ein wegweisender Tag ins Haus. Auf der vierteljährlichen Aufsichtsratssitzung trifft sich die Vereinsspitze, um über die Zukunft zu diskutieren. Vor allem für Max Eberl und Christoph Freund ist es ein Treffen mit ungewissem Ausgang.
Sportlich hat sich der FC Bayern in dieser Saison kaum etwas vorzuwerfen. Auch die personellen Entscheidungen, die im Sommer 2025 getroffen wurden, erwiesen sich rückblickend als Volltreffer – allen voran die Verpflichtungen von Luis Diaz und Jonathan Tah. Und dennoch sind die beiden Sport-Verantwortlichen Christoph Freund und Max Eberl an der Säbener Straße nicht gänzlich unumstritten.
Kritik wird intern vor allem an Eberl geübt. Er, so der Vorwurf, soll bei diversen Vertragsverlängerungen zu großzügig gewesen sein, den Profis zu hohe Gehälter zugestanden haben. Dieses Thema soll am Montag laut „AZ“-Angaben unter anderem diskutiert werden. Der Ausgang? Völlig offen.
FC Bayern legt neues Transferbudget fest
Obwohl sich Eberl und auch Freund insgesamt ein positives Zeugnis verdienten, ist ihre Zukunft beim Rekordmeister dem Bericht zufolge weiter unsicher. Eberl selbst wolle gerne weitermachen und sei motiviert, auch 2026/27 wieder die Fäden zu ziehen, heißt es. Ob das auch für Freund gilt, ist nicht ganz klar. Abzuwarten bleibt darüber hinaus, wie der Aufsichtsrat die Lage beurteilt.
Neben der Zukunft der beiden sportlichen Verantwortlichen steht am Montag noch ein weiteres wichtiges Thema auf der Agenda. Wie die „AZ“ schreibt, wird gemeinsam festgelegt, wie hoch das Transfervolumen im kommenden Sommer ausfallen wird. Der vergangene Sommer war der erste seit 2021/22, in dem man weniger als 100 Millionen für Neuzugänge ausgab. Geschadet hat dies der Qualität im Kader nicht.
Gleichzeitig gibt es zwei Baustellen im Kader, die behoben werden müssen. Dem Bericht zufolge sehen die Verantwortlichen nicht nur auf der Rechtsverteidigerposition Bedarf, sondern auch in der Offensive. Hier wird Leihspieler Nicolas Jackson in der nächsten Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. Ein Ersatz soll und muss her. Wie viel dieser kosten darf, entscheidet sich in dieser Woche.