Alemannia Aachen hat am Sonntag, den 10. Mai 2026, am 37. Spieltag der 3. Liga einen souveränen 3:0-Auswärtserfolg gegen den FC Viktoria Köln im Sportpark Höhenberg eingefahren. Vor rund 3.500 mitgereisten Fans sorgten Faton Ademi und ein Doppelpack von Lars Gindorf bereits in der ersten Halbzeit für die Entscheidung zugunsten der Gäste.
Die Aachener festigten mit diesem Sieg ihren siebten Tabellenplatz und blicken auf eine erfolgreiche Rückrunde zurück, in der sie laut Vereinsangaben das zweitbeste Team des Kalenderjahres 2026 stellen. Cheftrainer Mersad Selimbegovic musste dabei auf die verletzten Verteidiger Marius Wegmann und Lamar Yarbrough verzichten, setzte aber auf die gleiche Startelf wie am vorangegangenen Spieltag.
Der Trainer betonte vor der Partie die Bedeutung der entspannten Tabellensituation und den Spaß am aktuellen Spielstil seiner Mannschaft.

„Es ist schade, dass es bald zu Ende ist. So wie wir spielen, macht es einfach Spaß. Wenn man ein paar Monate zurückblickt, müssen wir aber auch froh sein, dass der Saisonendspurt so entspannt ist“, sagte Mersad Selimbegovic, Cheftrainer von Alemannia Aachen.
Die Unterstützung der Fans im Stadion bezeichnete der Coach als einen wesentlichen Faktor für die Motivation der Spieler auf dem Feld.
„Es macht etwas mit einem, wenn man sieht, wie viele Fans uns auswärts unterstützen. Das ist nicht nur eine gute Leistung auf dem Platz, sondern auch auf den Rängen. Ich hoffe, dass wir ihnen in den letzten beiden Spielen noch ein paar besondere Momente schenken können“, betonte Selimbegovic.

Im Vorfeld der Begegnung würdigte der Aachener Übungsleiter zudem die kontinuierliche Arbeit und die Kaderplanung beim Kölner Konkurrenten.
„Ich habe großen Respekt vor dem, was sie leisten. Sie schaffen es immer wieder, gute Spieler zu holen und diese weiterzuentwickeln. Der Umbruch ist dadurch kaum spürbar. Sie arbeiten sehr konstant, haben einen klaren Plan und sind damit auch ein Vorbild für viele Vereine“, erklärte Selimbegovic.
Trotz der Niederlage der Kölner hob Selimbegovic die spielerische Qualität der Viktoria hervor, die auch unter Druck stets spielerische Lösungen finde.

„Vorne haben sie immer wieder Spieler wie David Otto, die Tore erzielen können. Deshalb stehen sie auch zurecht so gut in der Tabelle. Ich erwarte eine packende Partie“, erklärte der Aachener Cheftrainer.
Das Spiel begann mit einem frühen Treffer durch Ademi in der 8. Minute nach Vorarbeit von Jonas Oehmichen. Lars Gindorf erhöhte in der 21. Minute auf 2:0 und erzielte in der 38. Minute nach einer Flanke von Pierre Nadjombe seinen 24. Saisontreffer zum 3:0-Endstand.
Aufstellungen und Kader
In der Schlussphase wechselte Selimbegovic unter anderem Mika Hanraths ein, der nach einer Verletzungspause sein Comeback feierte. Gianluca Gaudino fehlte weiterhin aufgrund eines Muskelfaserrisses, während die Aachener Defensive die Führung bis zum Schlusspfiff durch Schiedsrichter Nico Fuchs verteidigte.
