Das vorentscheidende 2:0 fiel genau zum richtigen Zeitpunkt.
Wenn du kurz vor der Halbzeit das zweite Tor machst und mit einem noch besseren Gefühl in die Pause gehst, tut das natürlich gut. Wir wussten aber auch, dass es trotzdem noch ein hartes Stück Arbeit wird. Dass wir das dritte Tor auch relativ zügig nachlegen, war natürlich sehr, sehr gut.
Die ganze Mannschaft hat auf einem hohen Niveau gespielt – das war in dieser Saison nicht immer so. Woran liegt das?
Man merkt insgesamt, dass die Mannschaft nochmal enger zusammengerückt ist. Aber ich kann mich nicht unbedingt daran erinnern, dass es so emotional war wie jetzt gerade. Es gibt uns als Mannschaft sehr viel, wenn wir auf dem Weg zum Stadion die Fans sehen und wenn wir Unterstützung erfahren, obwohl die Leute im Stadion häufig in Vorleistung gehen mussten. Das gibt uns sehr viel und dafür sind wir sehr dankbar. Man sieht jetzt, dass in der Gemeinschaft einiges geht.
Wieviel Glück war dieses Mal dabei?
Wenn man davon spricht, dass man sich das nötige Quäntchen Glück erarbeiten muss, dann haben wir das in den letzten Wochen getan. Es wurde Zeit, dass es mal in unsere Richtung kippt. Aber wir möchten uns darauf trotzdem nicht verlassen und es weiter erzwingen und die Bälle reinmachen, ohne dass sie abgefälscht sind. (lacht)
Es liegt in unserer Hand, wie die Saison ausgeht.
Tim Oberdorf
Was sagen Sie zur Leistung von Breithaupt und Sotiris im defensiven Mittelfeld?
Wahnsinn, was sie weggearbeitet haben. Elversberg war eine sehr schwer zu verteidigende Mannschaft. Da war dieses intensive Eins gegen Eins von den Jungs im Zentrum und die Art, wie sie ihre Leute auf dem ganzen Platz bearbeitet haben, sehr wichtig. Aber sie waren auch mit dem Ball sehr gut, wollten ihn immer wieder haben.