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Aktuelle News zum Iran-Krieg im Ticker: US-Präsident Trump findet Teherans Antwort „völlig inakzeptabel“. Bewegung in der Straße von Hormus.

Das Wichtigste in
diesem News-Ticker

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  2. Iran-Krieg: Trump nennt iranischen Friedensplan „völlig inakzeptabel““,“position“:“2″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“33″}}“>Iran-Krieg: Trump nennt iranischen Friedensplan „völlig inakzeptabel“ – Verhandlungen stocken
  3. Hormus-Krise im Iran-Krieg setzt Trump unter Druck“,“position“:“3″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“33″}}“>Hormus-Krise im Iran-Krieg setzt Trump unter Druck – Benzinpreise steigen, Kongresswahlen nahen

Update, 10:41 Uhr: Iran hat seinen Friedensvorschlag gegenüber den USA als legitim und großzügig verteidigt. Teheran fordert ein Ende des Krieges, die Aufhebung der US-Blockade sowie die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte.

Iran-Krieg: Bildmontage mit Trump und einer Szene aus der blockierten Straße von HormusDie Hormus-Krise setzt Trump unter Druck (Montage). © Amirhosein Khorgooi/ISNA/Jose Luis Magana/AP/dpa

Die USA hielten dagegen an „unvernünftigen und einseitigen Forderungen“ fest, wie Esmail Baghaei, Sprecher des iranischen Außenministeriums, laut Reuters erklärte. Als Teil des Angebots nannte Baghaei zudem die sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus sowie die Wiederherstellung der Stabilität in der Region und im Libanon.

Tanker tricksen Hormus-Blockade aus

Update vom 11. Mai, 9:27 Uhr: Drei Öltanker haben die Straße von Hormus mit abgeschalteten Sendern passiert, um möglichen iranischen Angriffen zu entgehen. Wie laut Reuters aus Daten der Analysefirmen Kpler und LSEG hervorgeht, durchquerten zwei der Schiffe die Meerenge am Sonntag (10. Mai) – jedes mit rund zwei Millionen Barrel irakischem Rohöl an Bord.

Ein drittes Schiff hatte den Persischen Golf bereits in der Vorwoche verlassen. Reuters hatte zuvor unter Berufung auf Insider berichtet, dass die Vereinigten Arabischen Emirate trotz der iranischen Blockade in begrenztem Umfang Rohöl durch die Meerenge verschifft haben – und dabei ebenfalls auf das Abschalten der Ortungssysteme setzten.

Israel und USA attackieren Mullah-Regime – Bilder aus dem Iran-KriegRauchsäule in teheranFotostrecke ansehenIran-Krieg: Trump wütet gegen Mullah-Regime – Teheran fordert Reparationen

Erstmeldung: Washington/Teheran – „Die werden nicht mehr lange lachen“: Donald Trump droht Teheran erneut, weil die iranische Führung die US-Vorschläge für ein Ende des Iran-Kriegs mit eigenen Forderungen beantwortete. Nun ist gänzlich offen, wie es weitergeht.

Iran-Krieg: Trump nennt iranischen Friedensplan „völlig inakzeptabel“

US-Präsident Trump hat den iranischen Gegenvorschlag für Friedensgespräche im Iran-Krieg als „völlig inakzeptabel“ zurückgewiesen. Der Iran hatte laut der Agentur Tasnim unter anderem ein sofortiges Kriegsende an allen Fronten, ein Ende der US-Seeblockade sowie die Aufhebung von Sanktionen gefordert.

Dem vorausgegangen war ein US-Vorschlag, zunächst die Kämpfe einzustellen und erst danach über das iranische Atomprogramm zu verhandeln. Pakistan hatte die iranische Antwort als Vermittler zum Mullah-Regime an Washington weitergeleitet. Laut dem Wall Street Journal zeigte Teheran dabei Bereitschaft, hochangereichertes Uran zu verdünnen und in ein Drittland zu schaffen, wie Reuters berichtet.

Hormus-Krise im Iran-Krieg setzt Trump unter Druck

Trotz der diplomatischen Blockade gab es in der Straße von Hormus eine leichte Entspannung: Erstmals seit Kriegsbeginn hat ein katarisches Flüssigerdgas-Schiff die Straße von Hormus passiert. Der von QatarEnergy betriebene Tanker „Al Kharaitiyat“ durchquerte die Meerenge sicher auf dem Weg nach Pakistan. Die Sicherheitslage in der Region bleibt dennoch angespannt: Die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und Kuwait meldeten am Sonntag laut Reuters den Abschuss oder das Eindringen von Drohnen in ihren Luftraum.

Trump steht unterdessen unter wachsendem Druck – der Konflikt hat eine weltweite Energiekrise ausgelöst und treibt die Benzinpreise in den USA in die Höhe. Knapp sechs Monate vor den Kongresswahlen ist das ein brisantes Thema für den Präsidenten.

Iran-Krieg: Medien sprechen von „Kriegskapitulation“

Iranische Staatsmedien bewerteten den US-Vorschlag für ein Ende des Kriegs unterdessen als Aufforderung zur Kapitulation Teherans. Eine Annahme hätte die Unterwerfung der Islamischen Republik unter die „überzogenen Forderungen“ von Trump bedeutet, kommentierte unter anderem der regierungstreue Sender Press TV.

Dagegen betone der vom Iran vorgelegte Plan, dass ein Ende des Kriegs an allen Fronten nötig sei und die USA Kriegsreparationen zahlen müssten. (Redaktion mit Nachrichtenagenturen)