( Die Polizei im Rhein-Kreis Neuss ist auf der Suche nach einer Frau aus Jüchen. Die 64-Jährige hat nach bisherigem Kenntnisstand am Donnerstag, 7. Mai, eine Seniorenresidenz an der Garzweiler Allee in Jüchen verlassen. Seither fehlt von ihr jede Spur. Bereits am Freitag kam der Hubschrauber „Hummel“ zum Einsatz, blieb aber erfolglos. Anrufer meldeten sich verängstigt in der Redaktion, da sie sich den Einsatz des Hubschraubers nicht erklären konnten.

Auch mit dem Spürhund-Einsatz, bei dem ein sogenannter Mantrailer, ein speziell ausgebildeter Personensuchhund von der Polizei eingesetzt wurde, kamen die Beamten nicht weiter. Da die Seniorin im Umfeld wohl regelmäßig unterwegs ist, gab es laut Sprecherin Claudia Suthor zu viele Spuren. Die Vermisste ist geistig verwirrt und bereits wiederholt verschwunden, wie das Heim gegenüber der Polizei erklärte. Diesmal scheint die Lage aber offenbar ernster zu sein, denn so lange war sie noch nie verschwunden.

Da die durch die Polizei eingeleitete Fahndung bisher ergebnislos blieb, wurde nun eine öffentliche Fahndung eingeleitet. Um die Frau, die unter gesundheitlichen Problemen leidet, aufzufinden, bitten die Ermittler des Kriminalkommissariats 24 nun auch die Bevölkerung aus Jüchen und Umgebung um ihre Mithilfe.

Die Gesuchte wird von der Polizei dabei wie folgt beschrieben: weiblich, circa 1,60 Meter groß, zierliche Statur, braune Haare mit rötlichem Stich. Die 64-Jährige trägt eine Brille und war zuletzt mit einer weißen Hose und einem blauen Oberteil bekleidet. Wie die Polizei mitteilt, trägt die Vermisste derzeit vermutlich einen blauen Rucksack.

Wer Hinweise auf den derzeitigen Aufenthaltsort der gesuchten Person hat oder sie zuletzt gesehen hat, wird dringend gebeten, sich bei den Ermittlern der Polizei umgehend unter der Rufnummer 02131 3000 zu melden.