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Glück im Unglück – und doch ein herber Rückschlag für das VfL-Talent…
Kein Kreuzbandriss. Bochum lange ohne Pannewig!
Als Mats Pannewig (21) am Samstag beim 1:1 im Heimfinale gegen Hannover schon nach 13 Minuten mit schmerzverzerrtem Gesicht vom Feld humpelte, hatte nicht nur Trainer Uwe Rösler tiefe Sorgenfalten auf der kahlen Stirn. So betsand nach einem harten Zusammenprall mit 96-Profi Boris Tomiak (27) zunächst der Verdacht auf einen Kreuzbandriss. Der aber bestätigte sich – Gott sei Dank – nicht.
Stattdessen wurde bei der MRT-Untersuchung zu Wochenbeginn eine komplizierte Verletzung am Schienbein diagnostiziert. Obwohl es „lediglich“ eine konservative Behandlung geben wird und keine Operation nötig ist, droht Pannewig eine lange Zwangspause.
Heißt: Der zentrale Mittelfeldspieler (Marktwert: 3 Millionen Euro) verpasst nicht nur das letzte Saisonspiel beim Karlsruher SC (So./15:30 Uhr), sondern auch weite Teile der Sommervorbereitung. Die startet bereits Ende Juni. Einer mehrwöchigen Entlastung des rechten Beines soll nach Auskunft der Ärzte anschließend ein behutsamer Belastungsaufbau folgen, dessen Dauer momentan noch nicht genau abzusehen ist..

Bochums Trainer Uwe Rösler (r.) hält große Stücke auf sein Mittelfeldtalent Mats Pannewig (l.)
Foto: Ralf Ibing/firo Sportphoto
Klar ist Rösler froh, dass Pannewig (27 Einsätze in der laufenden Saison/2 Tore) nicht viele Monate – wie bei einem Kreuzbandriss üblich – pausieren muss. Aber auch so ist der Ausfall des schlaksigen Blondschopfs für ihn ein Problem. Immerhin nimmt Pannewig in seinen Überlegungen für die kommende Spielzeit eine wichtige Rolle ein, soll der gebürtige Hammer einer der Eckpfeiler im VfL-Team werden.
Ob der Pottclub nun in der Sommerpause auch noch nach einem weiteren „Zehner“ Ausschau hhalten muss, ist bislang nicht entschieden. Erst einmal wollen sich die Bochumer aus der laufenden Spielzeit mit einem guten Auftritt beim KSC verabschieden. Rösler: „Danach sehen wir weiter…“