Melissa Wilbert aus Xanten ist die Bundesjugendkönigin 2026. Wie ihr Verein, die Sportschützen St. Helena Xanten 1935, und der Deutsche Schützenbund (DSB) mitteilten, gewann sie den Titel am Samstag beim Bundesjugendkönigsschießen in Frankfurt am Main. „Mit einem hervorragenden Teiler von 19,2 setzte sie sich gegen die gesamte Konkurrenz durch“, berichtete St. Helena Xanten. Nach Angaben des DSB erreichte Valentin Ernst (Oberpfalz) mit einem 20,6-Teiler den zweiten Platz und Theresa Börs (Hamburg und Umgegend) mit einem 20,8-Teiler den dritten Platz.
Melissa Wilbert hatte sich als Landesjugendkönigin des Rheinischen Schützenbundes (RSB) für den Wettbewerb auf Bundesebene qualifiziert, wie ihr Verein berichtete. Mit einer Abordnung der Sportschützen St. Helena Xanten sei sie nach Frankfurt am Main gereist, um sich „mit den besten Jugendschützen aus ganz Deutschland zu messen“, schrieb der Verein. 20 Landesverbände hätten ihre Landesjugendköniginnen und Landesjugendkönige ins Rennen geschickt. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer habe 20 Schüsse abgegeben können. Nur der beste Schuss sei gezählt worden. Es sei in Teilern gemessen worden: „Je niedriger, desto besser“, erklärte St. Helena Xanten.
Bis zur Siegerehrung am Abend sei es spannend geblieben, schrieb der Verein. Erst dann seien die Ergebnisse bekannt gegeben worden. Die Platzierungen seien nacheinander genannt worden, allerdings sei mit Platz 20 angefangen worden. „Dann der erlösende Moment: Als letzter Name wurde Melissa Wilbert aufgerufen“, berichtete ihr Verein. „Der Jubel bei Melissa und ihren Vereinskollegen kannte keine Grenzen. Ein historischer Erfolg für die Sportschützen St. Helena Xanten.“