Die Linke Halle (Saale) legt eine Studie vor, mit der sie die rechtlichen Voraussetzungen für eine Begrenzung der Mietensteigerung in Halle prüft. Im Ergebnis weist das Gutachten nach, dass Halle (Saale) vom Land als angespannter Wohnungsmarkt geprüft werden könnte, um so eine Begrenzung der hohen Mietenentwicklung zu erzielen.
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„Während CDU und Co. nur tatenlos zuschauen, wie Energiepreise und Mieten inzwischen mehr als jeden Vierten in die Wohnarmut treiben, haben wir in der Linken die Ärmel hochgekrempelt und die nötigen Daten für eine Gegenmaßnahme zusammengetragen.“, erklärt Jannik Balint, Co-Vorsitzender des Stadtverbands der Linken Halle, „Das Ergebnis ist klar. Nach anerkannten Standards, wie sie auch in Sachsen oder NRW angewendet wurden, könnte der Landtag unsere Stadt Halle (Saale) als angespannten Wohnungsmarkt einstufen!“
„Das ist der erste Schritt zu einem Mietendeckel. Die Einstufung als angespannten Wohnungsmarkt selbst würde das Land nichts kosten. Den Mieterinnen in Halle würde sie jedoch belastende Mieterhöhungen ersparen!“, ergänzt Nathalie Roscher, Prüferin im Mietenteam der Linken in Halle, „Wir fordern das Land auf, die Einstufung vorzunehmen! Wir machen Schluss mit der organisierten Arbeitsverweigerung von CDU und Co. auf Kosten der Bürger. Leben wieder bezahlbar machen, das ist unsere Mission!“
Die Studie steht auf www.dielinke-halle.de/miete kostenfrei zum Download zur Verfügung.
Am Dienstag, dem 12. Mai, lädt Die Linke Halle Caren Lay, die mietenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion der Linken ein, um den Plan für eine Mietendeckelung für Halle zu besprechen. Die Veranstaltung findet ab 18:30 Uhr im Spiegelsaal des „Puschkinhauses“, Kardinal-Albrecht-Straße 6, statt.
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