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Zur neuen Saison muss Borussia Mönchengladbach seinen Kader aufrüsten. Eine mögliche Verstärkung könnte vom HSV an den Niederrhein kommen.

Mönchengladbach – Für Borussia Mönchengladbach endet am kommenden Wochenende eine durchweg enttäuschende Saison. Mit nicht mal 40 Punkten werden die Gladbacher diese Spielzeit beenden. Wie es mit Trainer Eugen Polanski weitergeht, bleibt offen. Dass der Kader einige Veränderungen durchleben muss, liegt auf der Hand. Während einige Spieler den Verein verlassen werden, sind gleichzeitig starke Neuzugänge dringend vonnöten.

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Wie Footmercato aus Frankreich berichtet, beobachten die Fohlen die Situation von William Mikelbrencis ganz genau. Der Spieler für die rechte Außenbahn vom Hamburger SV ist Stammspieler bei den Norddeutschen und hat einen bedeutenden Anteil am souveränen Klassenerhalt. Doch sein Vertrag läuft im Sommer aus.

Gladbach beobachtet HSV-Spieler Mikelbrencis

Für Borussia Mönchengladbach könnte Mikelbrencis somit zu einer kostengünstigen Verstärkung werden. Bereits 2022 schloss sich der 22-Jährige den Hanseaten an. Der Franzose kam für etwa 700.000 Euro aus Metz. Für die Gladbacher könnte Mikelbrencis eine passende und gesuchte Flexibilität mitbringen. So kann der Hamburger sowohl als rechter Schienenspieler in einem System mit Dreikette agieren, als auch als Rechtsverteidiger einer klassischen Viererkette.

Der Rückgang zu dem traditionelleren System zur neuen Spielzeit ist möglich. Ob der Franzose dabei aber tatsächlich eine Rolle spielen wird, bleibt abzuwarten. Wie die Bild zuletzt berichtet hatte, liegt dem Spieler ein verbessertes Vertragsangebot des HSV vor. Ob der 22-Jährige dieses Mal einer Ausweitung der Zusammenarbeit zustimmt, bleibt erstmal abzuwarten.

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Den Gladbachern bleibt daher zunächst nur eine Position in der Lauerstellung. Dort ist die Borussia allerdings nicht alleine. Auch Aufsteiger Schalke 04 und ein Team aus der aktuellen Top 6 der französischen Ligue 1 – das sind PSG, Lens, Lille, Lyon, Rennes und Marseille – wittern ein Schnäppchen. Für Gladbach wird auch entscheidend sein, welcher Trainer in der neuen Saison an der Seitenlinie steht. Ohne diese Klarheit können Transfers schnell zu Verlustgeschäften werden. (jsk)