Nach drei Tagen auf der „Stadtautobahn“ B6 hat Dresdens bekanntester Blitzer-Anhänger seinen Standort gewechselt. Doch wer glaubt, nun entspannt Gas geben zu können, irrt sich: Die Technik ist in einen idyllischen, aber tückischen Bereich umgezogen, wo man sie kaum vermutet.
Vom Asphalt-Dschungel in den „Märchenwald“
Dresden. Wochenlang war der semi-stationäre Blitzer-Anhänger das Schreckgespenst auf der B6 (Meißner Landstraße). Tausende Pendler passierten das Gerät täglich auf dem Weg in die Innenstadt. Doch nun ist der Standort geräumt. Wer jedoch hofft, dass das Gerät in die wohlverdiente Wartung gegangen ist, wird enttäuscht.
Der neue Standort: Falle in Dresden-Loschwitz
Der „Superblitzer“ wurde nun am Abzweig nach Loschwitz positioniert. Versteckt zwischen Bäumen und im Schatten der Villenarchitektur – fast schon im „Märchenwald“ – lauert die Laser-Technik nun auf jene, die die Geschwindigkeitsbegrenzung in Richtung Elbeschlösser missachten.
Kurort-Feeling für den Messanhänger: Der „HWI-VE 167“ steht seit Montagmittag in der grünen Tännichtstraße in Loschwitz. In der idyllischen Tempo-30-Zone rechnet kaum jemand mit einer Radarfalle. Foto: CdH