Nach Angaben der US-Energiestatistikbehörde vom Juli 2024 erhebt die US-Regierung 18,40 Cent pro Gallone (3,785 Liter) Benzin. Bei Diesel sind es 24,40 Cent. Angesichts der jüngsten Preisentwicklung fällt die Entlastung aber gering aus: Am Montag lag der Durchschnittspreis in den USA für eine Gallone Benzin bei rund 4,52 US-Dollar (etwa 3,84 Euro), wie der Automobilverband AAA mitteilte. Im Vergleich: Ein Jahr zuvor kostete eine Gallone noch knapp 3,14 US-Dollar. Zusätzlich zu der Kraftstoffsteuer des Bundes fordert auch die Mehrheit der Bundesstaaten eine Steuer auf Benzin und Diesel. Im Juli 2024 lag diese bei Benzin im Durchschnitt bei 32,61 Cent. Bei Diesel wurden 34,76 Cent erhoben.
Trump wettert über Impfungen: „Ich sehe wunderschöne kleine Babys“
US-Präsident Donald Trump hat in der US-Sendung „Full Measure“ ein ausführliches Interview gegeben. In dem Gespräch behauptete Trump unter anderem, er würde „irgendwann“ das angereicherte Uran des Iran bekommen, „zusammen mit allem, was wir wollen“.
Trump sprach auch über Impfungen von Babys und Kleinkindern: „Ich sehe diese wunderschönen kleinen Babys, und sie bekommen ein großes Gefäß, ein großes Glas, voll mit irgendwas in ihren Körper gepumpt. Ich glaube, das ist eine sehr negative Sache. Ich würde gerne viel kleinere Spritzen sehen, dafür geht man dann viermal zum Arzt. Dann hätte man auch viel bessere Ergebnisse mit dem Autismus.“ Wovon Trump genau spricht, ist unklar. Ein Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus-Diagnosen ist nicht wissenschaftlich belegt, wird allerdings immer wieder von Impfgegnern angeführt.
Der US-Präsident behauptete auch fälschlich, er hätte acht Kriege beendet und „die beste Wirtschaft aller Zeiten“. Auf die Frage, wann er seine mit Elon Musk getätigte Ankündigung, Fort Knox zu besuchen und die Goldbestände zu überprüfen, wahr machen würde, schien Trump sich nicht erinnern zu können: „Wovon sprechen Sie?“, entgegnete er der Journalistin.
US-Senator: US-Munitionsvorräte stark aufgebraucht
Die Munitions- und Raketenvorräte des US-Militärs sind nach Worten eines US-Senators stark aufgezehrt. Mark Kelly sagte in der CBS-Sendung „Face the Nation“, dass es „schockierend ist, wie stark wir diese Bestände aufgebraucht haben“, und fügte an, dass US-Präsident Donald Trump die USA in einen Krieg „ohne strategisches Ziel, ohne Plan, ohne Zeitplan“ hineingezogen habe.
Als Mitglied des Streitkräfte-Ausschusses hatte das Pentagon den Senator aus Arizona über bestimmte Munitionsarten informiert – nach Kellys Aussage gehörten dazu etwa Angaben zu Raketen der Typen Tomahawk, ATACMS, SM-3 oder für Patriots. Es werde „Jahre“ dauern, um diese Bestände wieder aufzubauen. Konkrete Angaben machte Kelly nicht. Kelly warnte, dass die USA womöglich im Falle eines längeren Angriffs nicht in der Lage wären, ihr Land zu verteidigen. Die Vereinigten Staaten würden sich dann in einer schlechteren Lage befinden, „als wir es sonst wären, wenn dieser Krieg im Iran nicht stattgefunden hätte“.
Loading…
Loading…
Loading…