Kommt Jadon Sancho ein drittes Mal zu Borussia Dortmund? Geht es nach dem Briten, wäre der Deal lieber heute als morgen fix. Seine Leihe bei Aston Villa endet, bei Manchester United hat er keine Zukunft und der 26-Jährige könnte sich nichts schöneres vorstellen, als zum BVB zurückzukehren.

Doch Borussia Dortmund hadert. Trotz der einstigen Erfolgsgeschichte von Jadon Sancho in schwarzgelb zweifeln die Bosse, ob eine dritte Verpflichtung wirklich eine gute Idee ist. Finanzielle Aspekte, aber auch sportliche und sogar disziplinarische lassen Ricken, Book & Co. grübeln.

Sancho wieder nach Dortmund? BVB zweifelt

Borussia Dortmund und Jadon Sancho – das ist eine der größten und meistgenannten Erfolgsgeschichten in Schwarzgelb. Als Teenager wirbelte er die Bundesliga durcheinander, wurde zum Star. Doch das ist inzwischen lange her. Seine zweite BVB-Zeit dauerte nur sechs Monate, war kein Flop, aber eben auch kein Anknüpfen an die glorreiche Ära von damals. Nun könnte es zu einer dritten Vereinigung kommen. Sancho wird im Sommer bei einem neuen Verein unterschreiben. Das steht fest. Und er will sehr gerne zurück nach Dortmund.

Auch viele Fans sind gehyped, wollen den „verlorenen Sohn“ zurück. Doch die Bosse zweifeln. Und das hat gleich mehrere Gründe.

1. Finanzielle Zweifel

Sanchos Vertrag bei ManUnited läuft aus, er ist dadurch ablösefrei. Dennoch wäre eine Verpflichtung alles andere als ein Schnäppchen. In Manchester kassierte er rund 16 Millionen Euro jährlich, dreimal so viel wie das Durchschnittsgehalt der BVB-Profis. ZU Gehaltseinbußen soll er bereit sein. Doch die müssten mächtig ausfallen, damit der Deal zustande kommt. Denn obendrauf kommen Handgelder, Beraterhonorare & Co.

📌 Fakten zu Jadon Sancho

  • Wechselte 2017 von Manchester City zu Borussia Dortmund – dort schaffte er als Teenager den internationalen Durchbruch.
  • War beim BVB einer der spektakulärsten Vorlagengeber Europas und knackte früh zweistellige Werte bei Toren und Assists in der Bundesliga.
  • 2021 folgte der Millionen-Wechsel zu Manchester United, später kehrte er zwischenzeitlich per Leihe nach Dortmund zurück.

2. Sportliche Zweifel

In Dortmund war Sancho vier Jahre lang der gefeierte Star, lieferte wie am Fließband. Doch seit dem Abgang 2021 ging die Karriere des Engländers steil bergab. Bei Manchester United verkam er zum Flop, auch Leihen zu Dortmund, Chelsea und nun Aston Villa ließen das riesige Talent allenfalls aufblitzen, aber nicht mehr konstant zurückkehren. Die Gefahr, dass er auch bei einer erneuten BVB-Rückkehr nicht mehr der „alte Jadon“ wird, ist real.

Mehr aktuelle News:

3. Disziplinarische Zweifel

Hinzu kommt: Sancho ist kein einfacher Typ. Läuft es, ist er der Sunnyboy. Doch schon damals in Dortmund kam er regelmäßig zu spät zum Training, leistete sich weitere Aussetzer – und das blieb auch nach dem Abgang so. Bei ManUnited legte er sich so heftig mit dem damaligen Traner Erik ten Hag an, bis er zur Persona non grata wurde. Auch dort war er vorher oft unpünktlich gewesen. Probleme, die man bei Borussia Dortmund vermeiden will – und die bei den Gedanken über eine Verpflichtung mit reinspielen.