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In wenigen Tagen steigt das DFB-Pokalfinale in Berlin. Der FC Bayern trifft auf den VfB Stuttgart. Jetzt ist auch klar, welcher Schiedsrichter die Partie leiten wird.
Berlin – Nach dem bitteren Aus im Halbfinale der Champions League genießt der Gewinn des Doubles die höchste Priorität für den FC Bayern. Am 30. Mai, wenn der deutsche Schiedsrichter Daniel Siebert das Endspiel zwischen PSG und Arsenal anpfeifen wird, schaut man nur zu. Eine Woche vorher allerdings ruft das Berliner Olympiastadion. Im Finale des DFB-Pokals geht es gegen den VfB Stuttgart. Jetzt ist auch klar, welcher Schiedsrichter die Partie leiten wird.
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Wie der DFB bekannt gab, wurde Sven Jablonski ausgewählt. Der 36-Jährige, der für den Blumenthaler SV in Bremen pfeift, feiert damit eine tolle Premiere: Zum ersten Mal darf er sich über die Finalteilnahme freuen. Im Rahmen des offiziellen „Cup Handover“ im Berliner Rathaus teilte der DFB seine Entscheidung mit. 26 Pokalspiele hat Jablonski bislang geleitet, sein größtes folgt am 23. Mai.
Sven Jablonski pfeift DFB-Pokalfinale zwischen Bayern und Stuttgart
Jablonski freut sich sehr über die große Herausforderung. „Es ist eine große Ehre, dieses Finale leiten zu dürfen. Für uns als Team ist das DFB-Pokalfinale ein absolutes Highlight, und wir freuen uns riesig auf einen besonderen Fußballabend in Berlin“, freut sich der FIFA‑Schiedsrichter. Erst 2025 hatte er in der Champions League debütiert, in der aktuellen Bundesliga-Saison leitete er einen Klassiker zwischen Bayern und Dortmund.
Ist sein Einsatz ein gutes Omen für den FC Bayern? Ein Blick in die Statistiken verrät: Der deutsche Rekordmeister hat unter Jablonski noch nie verloren. Im Pokal begegnete man sich erst einmal: In der Saison 2024/25 gewannen die Münchner in der 1. Runde klar mit 4:0 gegen Ulm. In der Bundesliga gab es bislang 13 Duelle.
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Mit der Bilanz aus neun Siegen und vier Unentschieden haben die Bayern offenbar nichts zu befürchten. Neben dem 3:2-Sieg beim BVB pfiff Jablonski in der aktuellen Spielzeit auch das 6:2-Heimspiel gegen den SC Freiburg. In den sozialen Medien kam die Nachricht von der Jablonski-Entscheidung übrigens gut an.
„Besser können die es nicht haben. Eine sehr gute Entscheidung“, schrieb ein Fan auf Instagram. Ein weiterer meinte: „Wieso er bei der WM nicht dabei ist, werde ich nicht verstehen.“ In Kanada, Mexiko und den USA wird einzig Felix Zwayer vertreten sein. Für Sven Jablonski also geht die Saison 2025/26 am 23. Mai zu Ende – dafür aber mit einem echten Kracher. (is)