Die venezolanische Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez hat Aussagen von US-Präsident Donald Trump über eine mögliche
Annexion Venezuelas zurückgewiesen. Rodríguez sagte in Den Haag, ihr Land habe nicht vor, Teil der
Vereinigten Staaten zu werden. »Wir werden weiterhin unsere Integrität,
unsere Souveränität, unsere Unabhängigkeit und unsere Geschichte
verteidigen«, sagte sie. Venezuela sei »keine Kolonie, sondern ein
freies Land«.
Trump hatte zuvor dem Sender Fox
News gesagt, er ziehe ernsthaft in Erwägung, Venezuela als 51. US-Bundesstaat zu
annektieren. Einer der Gründe, den Trump nannte, ist die große Menge an Erdöl im Land. Später erklärte eine Sprecherin des Weißen Hauses, der Präsident sei dafür bekannt,
»den Status quo nicht zu akzeptieren«, und lobte zugleich die
Zusammenarbeit mit Rodríguez.
Rodríguez ist seit Januar geschäftsführende Präsidentin von Venezuela, nachdem die USA den damaligen Präsidenten Nicolás Maduro bei einem Militäreinsatz festgenommen hatten. Seitdem verbesserte sich die Beziehung zwischen den beiden Ländern, einige US-Sanktionen sind noch in Kraft.
Z+ (abopflichtiger Inhalt);
Delcy Rodríguez:
Unauffällig und leise festigt sie ihre Macht
Z+ (abopflichtiger Inhalt);
Außenpolitik von Donald Trump:
Ein bisschen Diktatur ist kein Problem
Z+ (abopflichtiger Inhalt);
US-Soldat angeklagt:
Wie der Chef, so das Gefolge