Flug LH1753 war am Montagabend (11. Mai) mit mehr als zwei Stunden Verspätung in Athen gestartet. Der Airbus A321 Neo von Lufthansa hatte München als Ziel. Doch nach Bayern kam er nicht. Denn kurz nach dem Start meldete die Cockpitcrew ein Problem mit einem Triebwerk. Und so entschied sie sich, zum Flughafen der griechischen Hauptstadt zurückzukehren, berichten griechische Medien.
Nach einer Schleife über Attika landete der Jet mit dem Kennzeichen D-AIEA und 177 Fluggästen sowie sieben Besatzungsmitgliedern wieder sicher. Da sich im hinteren Teil der Kabine des Airbus A321 Neo von Lufthansa ein starker Geruch von Kerosin ausgebreitet hatte, gab die Crew den Befehl zur Evakuierung. Die Insassen verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Drei Menschen bei Evakuierung des A321 Neo von Lufthansa leicht verletzt
Bei der Evakuierung haben sich drei Passagiere leicht verletzt und wurden zur Erstversorgung ins Krankenhaus gebracht, wie die Zeitung Kathimerini berichtet. Der Airbus A321 Neo bleibt vorerst am Boden und wird von Technikfachleuten untersucht. Ein Sprecher von Lufthansa erklärt: «Die Sicherheit von Passagieren und Besatzung hat für uns höchste Priorität.» Er entschuldigte sich für die entstandenen Unannehmlichkeiten.