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Trump-Attentate: Umfrage zeigt, dass viele US-Bürger skeptisch sind
Aktualisiert am 12.05.2026 – 09:05 UhrLesedauer: 21 Min.
Donald Trump wird nach dem Anschlag bei einer Wahlkampfveranstaltung in Butler, Pennsylvania von Sicherheitskräften abgeschirmt. (Archivbild) (Quelle: Gene J. Puskar/AP/dpa/dpa-bilder)
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Viele US-Amerikaner glauben, die Attentatsversuche auf Trump seien inszeniert gewesen. Trump reagiert auf die hohen Preise an der Zapfsäule. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Viele der US-Amerikaner glauben, dass Trump-Attentate inszeniert wurden
Rund ein Viertel der US-Amerikaner glaubt, dass die Schüsse beim Korrespondentendinner eine Inszenierung waren. Laut einer repräsentativen Umfrage von „NewsGuard“ sind 24 Prozent der Befragten der Meinung, der Anschlagsversuch auf die Veranstaltung mit Donald Trump sei nicht echt gewesen. 45 Prozent glauben, dass es sich tatsächlich um einen Attentäter gehandelt habe, während 32 unentschlossen sind. Doch es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Anhängern der Parteien. Unter den Demokraten glaubt ein Drittel an eine Verschwörungstheorie, bei den Republikanern ist es rund ein Achtel.
Auch bei anderen Attentaten auf Donald Trump herrscht Skepsis in der Bevölkerung. So glauben ebenfalls 24 Prozent, dass das Attentat auf Trump in Butler, Pennsylvania, bei dem er im Wahlkampf 2024 am Ohr getroffen wurde, inszeniert war. Dieser Meinung waren 42 Prozent der befragten Demokraten, verglichen mit sieben Prozent der Republikaner.
Das fehlgeschlagene Attentat in Trumps Golfclub, bei dem der mutmaßliche Täter vor Ausübung der Tat gefasst wurde, halten 16 Prozent für eine Verschwörungserzählung. Elf Prozent der Menschen glauben derweil, dass alle drei Ereignisse nur vorgetäuscht waren. Unter den Demokraten stimmen 21 Prozent dieser Behauptung zu.
Oberstes US-Gericht ebnet Weg für umstrittene Wahlkreiszuschnitte
Der Oberste Gerichtshof der USA hat am Montag den Weg für die Republikaner in Alabama freigemacht, vor den Zwischenwahlen im November eine für sie günstigere Wahlkreiskarte zu verwenden. Die Richter hoben die Entscheidung eines untergeordneten Gerichts auf, das die von den Republikanern bevorzugte Karte als rassistisch diskriminierend blockiert hatte. Die Entscheidung basiert auf einem vorherigen weitreichenden Urteil des Obersten Gerichtshofs, das den Schutz für Bezirke mit mehrheitlich schwarzer Bevölkerung, die in der Regel demokratisch wählen, ausgehöhlt hatte.
Trump: Waffenruhe mit Iran so schwach wie noch nie
Die seit fast fünf Wochen dauernde Waffenruhe mit dem Iran hängt nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump nur noch am seidenen Faden. Grund dafür sei der „dämliche Vorschlag“ aus Teheran zur Beendigung des Krieges, sagte er in Washington. „Sie ist so schwach wie nie, nachdem ich diesen Mist gelesen habe.“ Trump sagte, die Feuerpause liege quasi „auf der Intensivstation“, wo ein Arzt hereinkomme und sage: „Sir, Ihr Angehöriger hat eine Überlebenschance von etwa einem Prozent“. Dennoch glaube er weiterhin, dass eine diplomatische Lösung noch möglich sei, sagte er auf Nachfrage eines Journalisten. Mehr dazu lesen Sie hier.

