Ein Bundespolizist ist in Schleswig-Holstein bei einer Schießübung tödlich verletzt worden. Nach „Bild“-Informationen gehörte das Todesopfer zur GSG9 – einer weltweit angesehenen Spezialeinheit. Diese trainiert auf dem Areal zwischen Oldenburg in Holstein und Weissenhäuser Strand regelmäßig.
Es sei von einem Unfall auszugehen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Lübeck am Dienstag mit. Demnach ereignete sich das Unglück am Montagabend auf einem Truppenübungsplatz der Bundeswehr bei Oldenburg in Holstein. Das Areal ist flach, leicht hügelig und am Ufer mit Schilfgras bedeckt.
Wie die „Kieler Nachrichten“ berichten, waren neben Polizei und Rettungskräften auch Ortsgruppen des Technischen Hilfswerks (THW) aus Eutin, Neustadt und Oldenburg im Einsatz. Sie wurden von der Integrierten Regionalleitstelle (IRLS) Süd um 0.40 Uhr alarmiert und zum Ausleuchten zur Kaserne geschickt. Am Dienstagmorgen sollen demnach der rege Flugbetrieb mit Hubschraubern der Bundespolizei für Aufsehen gesorgt haben.
Der genaue Hergang des Unfalls ist bislang nicht bekannt. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft nahmen den Angaben zufolge Ermittlungen auf. Der Truppenübungsplatz Putlos ist 1250 Hektar groß und kann insgesamt 1350 Personen unterbringen. Er ist deutschlandweit der einzige mit Küstenanbindung.