Münster. Münster zeigt zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans- und Asexuellenfeindlichkeit am Sonntag, 17. Mai, seine Solidarität. Nach dem Tod von Bürgermeister Joachim Schledt wehte lange die Münster-Fahne auf Halbmast. Doch nun wird am Rathaus wieder die Regenbogenflagge gehisst. Denise Hast, Erste Beigeordnete, sagt: „Es wäre in Joachim Schledts Sinne gewesen, die Regenbogenflagge zu hissen.“ Schledt setzte sich stark für Vielfalt und Toleranz sowie den Schutz von Minderheiten ein. Kristina Löbig vom Büro für Chancengleichheit hebt die Bedeutung dieses Symbols hervor und erinnert daran, dass Homosexualität seit 1990 nicht mehr als „psychische Störung“ gilt. Die Regenbogenflagge wird eine Woche lang wehen, und am 18. Mai steht der „Diversity Day“ auf dem Programm.