TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen
Pulheim – „Bares für Rares“ ist seit Jahren eine echte Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) führt hier regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten. In der heutigen Ausgabe gibt es wieder jede Menge denkwürdiger Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten.
BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Dienstag, dem 12. Mai 2026, versteigert werden.
Das ist das Highlight der heutigen Folge
Wolfgang aus Riesa brachte ein außergewöhnliches Schmuckstück mit zu Horst Lichter (64) bei „Bares für Rares“. Einen großen Pantherarmreif aus 750er Gold, gefertigt mit schwarzem Heißemaille und besetzt mit 58 Brillanten. Das Schmuckstück stammt aus Italien, genauer aus dem Goldschmiedezentrum Alessandria, und wurde ursprünglich als spontaner Online-Kauf erworben.

Pantherarmreif aus 750er Gold mit Brillanten
Foto: ZDF
Expertin Heide Rezepa-Zabel (60) bewertete den Panther als hochwertige Kombination aus Gold, Emaille und insgesamt rund 1,8 Karat Brillanten. Die Gestaltung wird auf die späten 1970er bis frühen 1980er Jahre datiert und symbolisiert eine kraftvolle, elegante Tierdarstellung im Stil der Zeit. Der Zustand war sehr gut mit nur leichten Gebrauchsspuren.
Im Händlerraum entwickelte sich ein intensives Bietergefecht. Die Gebote stiegen schnell von 5.000 Euro auf 6.500 Euro. Am Ende sicherte sich eine Händlerin den Zuschlag für 6.500 Euro, knapp unter der Expertenschätzung von 7.000 bis 8.000 Euro. Wolfgang aus Riesa zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Foto: BILD
Alle weiteren Raritäten vom 12. Mai 2026
Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten von heute und was die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“ dazu ist:
- Porzellanfigur „Königspinguine“ von Arthur Möller (Firma Goebel, Wilhelmsfeld, ca. 1920–1936): Der 23-jährige Verkäufer aus Haltern am See brachte die Figuren, die seine Urgroßmutter im Zweiten Weltkrieg erhalten hatte. Die Figurengruppe aus Porzellan besticht durch natürliche Gestaltung und gläsern glänzende Augen, die tatsächlich aus Porzellan gefertigt sind. Die Expertenschätzung lag bei 150 bis 200 Euro.
- Art-déco-Ring mit Smaragd und Altschliffdiamanten (ca. 1930er Jahre): Eine Frau hatte den Ring einst in einem Antiquitätengeschäft gekauft, der lebendige Smaragd dürfte höchstwahrscheinlich aus Kolumbien stammen. Die Diamanten zusammen wiegen etwa ein Karat. Die Expertise taxierte den Ring auf 1.600 bis 1.800 Euro.
- Leuchtreklame-Uhr „BALI Die Cigarette“ (1950er Jahre, Halux Flensburg): Ein junger Mann aus Köln erwarb die Werbung aus dem Erbe seines Onkels, der jahrelang in der Tabakwarenbranche tätig war. Die Uhr ist in gutem Zustand mit leuchtendem Orangegelb und funktioniert mit Strom ohne Batterie. Die Schätzung lag bei 200 bis 250 Euro.
- Miele-Staubsauger „Torpedo“ (1930er/40er Jahre): Ein Paar aus Baden-Baden brachte den seltenen torpedoförmigen Staubsauger in Bordeauxrot mit Originalkarton mit. Das Modell ist ein Luxusgut seiner Zeit, mit Aluminiumguss, Holz und Bakelit ausgestattet. Die Expertenschätzung lag bei etwa 80 Euro.
Ob und für wie viel Geld die Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ um 15:05 Uhr im ZDF.