Ein Offizier beschrieb das Vorgehen: «Wir müssen zunächst die feindlichen Drohnen-Piloten bekämpfen und in einem zweiten Schritt die Artillerie vernichten. Im dritten Schritt geht es darum, eine 20 Kilometer breite Todeszone zu etablieren und zu halten, in der sich niemand frei bewegen kann.»

Drohnen als eigener Dienstzweig

Die Ukraine hat im vergangenen Jahr ihre Einheiten für den Einsatz unbemannter Systeme unter ihrem Chef Robert „Madyar“ Brovdi zu einer eigenen Teilstreitkraft ausgebaut. Drohnen sind zunehmend wichtig für den «mittleren Schlag» – ein Bereich, der sich über 20 Kilometer bis über 100 Kilometer ins feindliche Gebiet erstreckt und russische Nachschubwege, Kommandoposten und Logistik angreift.

Pistorius zeigte sich beeindruckt vom technologischen Fortschritt: «Die Zentren erinnern zum Teil eher an die Kommandozentralen großer IT-Unternehmen. Das ist sehr, sehr beeindruckend. Die Geschwindigkeit, die Effizienz, mit der dort gearbeitet wird, und gleichzeitig, wie weit diese Kampfführung dazu führt, dass die eigenen Soldaten geschützt werden, weil sie eben nicht immer in vorderster Linie sein müssen.»

Der Minister will aus den ukrainischen Erfahrungen Schlussfolgerungen für den Drohneneinsatz der Bundeswehr ziehen. «Geschwindigkeit ist wichtig, Produktion ist wichtig, die läuft auch schon an», sagte Pistorius.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.